Calida verzeichnet Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Die Calida Group meldet im ersten Halbjahr einen rückläufigen Gewinn aufgrund von Einmaleffekten. Auch für die zweite Jahreshälfte wird mit einem leichten Ertragsrückgang gerechnet.

Der Konzerngewinn des Schweizer Bekleidungskonzerns verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,1 Prozent auf 4,4 Millionen Schweizer Franken. Vor allem außerordentliche Effekte belasteten das Ergebnis, die aus Steuern und der Bewertung von Fremdwährungspositionen aus dem Vorjahr stammen.

In einem weiterhin schwierigen Umfeld für den Modehandel in Calidas Hauptmärkten half die leichte Abwertung des Franken bei der Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr. Der Betriebsgewinn fiel 5,7 Prozent auf 5,5 Millionen Schweizer Franken. Hierzu trugen Ausgaben für Vertriebsorganisation, E-Commerce, IT und Marketing bei. Der Umsatz stieg um 10,7 Prozent und währungsbereinigt um 3,5 Prozent auf 194 Millionen Schweizer Franken. Für das zweite Halbjahr rechnet die Calida Group mit stabilen Umsätzen.

Onlineverkäufe legen weiter zu

„Es ist uns im Berichtszeitraum gelungen, den fundamentalen Marktveränderungen durch gezielte Investitionen erfolgreich zu begegnen”, sagte Reiner Pichler, Geschäftsführer der Calida Group, in einer Pressemitteilung am Mittwoch. “Unser Fokus liegt im Rahmen unserer Mehrmarkenstrategie auf der klaren Positionierung der einzelnen Marken, der Förderung von Innovationen, der Antizipierung der Kundenansprüche und der Entwicklung der Vertriebskanäle im Sinne der Anpassung an das sich wandelnde Konsumverhalten.“

In den ersten sechs Monaten wuchsen die Onlineverkäufe bei Calida um 60,1 Prozent. Damit erhöhte sich der Anteil des Online-Geschäfts am Gesamtumsatz im Vorjahresvergleich von 7,1 Prozent auf 10,2 Prozent.

Umsatzentwicklung der einzelnen Marken :

  • Calida +8,4% auf 61,4 Millionen CHF
  • Millet Mountain Group +4,3% auf 38,7 Millionen CHF
  • Oxbow +3,8% auf 14,2 Millionen CHF
  • Aubade -0,6% auf 26,7 Millionen CHF
  • Lafuma Mobilier -1,4% auf 30,2 Millionen CHF

In der Berichtsperiode wuchs die Wäschemarke Calida umsatzseitig vor allem im eigenen Retailgeschäft. Die Umsätze beim Outdoor-Ausstatter Millet legten aufgrund des langen und schneereichen Winters zu und im ersten Halbjahr vor allem in Europa. Die lange Kälteperiode belastete hingegen die Umsätze des Outdoor-Möbelherstellers Lafuma duch verzögerte Bestellungen.

Foto: Calida
 

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