Coronavirus: Umsatzeinbruch bei Burberry

Angesichts der anhaltenden Ausweitung der Covid19-Pandemie hat die britische Burberry Group Plc bekannt gegeben, dass sich die Geschäftsentwicklung seit dem 24. Januar 2020 deutlich verschlechtert hat. Die vergleichbaren Einzelhandelsumsätze sanken in den vergangenen sechs Wochen um 40 Prozent bis 50 Prozent.

Das Modehaus verzeichnete im Februar vor allem auf den asiatischen Märkten Umsatzverluste. Burberry fügte hinzu, dass sich der Handel auf dem chinesischen Festland mit der Wiedereröffnung der meisten seiner Geschäfte verbessert habe, während die Umsätze im Gebiet Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), sowie auf dem amerikanischen Kontinent in den letzten Wochen erheblich zurückgegangen seien.

"Seit unserem Februar-Update hat sich die signifikant negative Auswirkung von Covid-19 auf die Nachfrage nach Luxusgütern verstärkt und wirkt sich nun in allen Regionen auf die Branche aus. Wir setzen abmildernde Maßnahmen um, um unsere Kosten einzudämmen und unsere wirtschaftliche Position zu schützen, die durch unsere starke Bilanz untermauert wird", sagte Marco Gobbetti, Geschäftsführer von Burberry.

Mehr als 60 Prozent der Geschäfte der Marke in EMEA und etwa 85 Prozent in Amerika sind derzeit geschlossen, wobei die noch geöffneten Geschäfte mit reduzierten Öffnungszeiten und sehr geringer Kundenzahl betrieben werden. Insgesamt sind etwa 40 Prozent der direkt betriebenen Burberry-Geschäfte weltweit geschlossen, wobei in den kommenden Tagen weitere Schließungen erwartet werden.

Die staatlichen Beschränkungen für Einzelhandel, Sozialleben und Reisen wurden in den letzten Tagen verschärft und das werde unvermeidliche Auswirkungen auf die Nachfrage haben, erwartet Burberry. Das Unternehmen geht davon aus, dass die vergleichbaren Einzelhandelsumsätze in den letzten Wochen des Jahres im Bereich um 70 Prozent bis 80 Prozent sinken werden und erwartet daher für das 4. Quartal 2020 einen Rückgang vergleichbarer Einzelhandelsumsätze um etwa 30 Prozent.

Das Unternehmen sagte außerdem, dass es über einen erheblichen finanziellen Spielraum verfügt, einschließlich liquiden Mitteln von 0,9 Milliarden britischen Pfund, die aus 0,6 Milliarden britischen Pfund Barguthaben und einer Kreditfazilität von 0,3 Milliarden britischen Pfund bestehen.

Dieser übersetzte Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht.

Foto: Burberry

 

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