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Das Alsterhaus soll den Besitz wechseln

Das Hamburger Luxuskaufhaus Alsterhaus wechselt voraussichtlich den Besitz. Das Family-Office der Schoeller Group werde mit einer großen deutschen Pensionskasse die Immobilie übernehmen, teilte die Schoeller Group mit. Noch stehe die Transaktion aber unter einem regulatorischen Vorbehalt. Die Gläubiger müssten dieser zustimmen, sagte ein Sprecher. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.

Die Schoeller Gruppe ist ein Unternehmensverbund mit Sitz in München und Zürich, der unter anderem auf Mehrwegverpackungen spezialisiert ist. Family-Offices sind Gesellschaften, die Privatvermögen verwalten.

Das Alsterhaus gehörte zur Luxusimmobilien-Gesellschaft der Signa-Gruppe des österreichischen Investors René Benko. Steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof hatten die Signa in die Insolvenz getrieben.

Als Insolvenzverwalter ist Torsten Martini für einige Immobilien der früheren Signa-Gruppe zuständig. Martini äußerte sich auf Anfrage nicht zu der Mitteilung der Schoeller Group. Martini ist seinem Sprecher zufolge zu Verschwiegenheit verpflichtet.

Mieter der Immobilie ist die KaDeWe GmbH, die auch das KaDeWe in Berlin und das Oberpollinger in München betreibt. Der Chef der KaDeWe GmbH, Timo Weber, sagte auf Anfrage, es bestehe ein langfristiger Mietvertrag. Die Betreibergesellschaft gehört zur thailändischen Central Group.

Der Kaufpreis des Alsterhauses geht aus der Mitteilung der Schoeller Group nicht hervor. Auch steht in der Mitteilung nicht namentlich, welche deutsche Pensionskasse an der Transaktion beteiligt ist.


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