• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • Decathlon Deutschland macht Arbeitskultur flexibler

Decathlon Deutschland macht Arbeitskultur flexibler

Von Simone Preuss

17. Sept. 2021

Business

Foto: Decathlon

Der französische Sportartikelhersteller und -händler Decathlon setzt in Deutschland auf eine flexiblere Arbeitskultur, die mit vier zentralen Campus-Standorten für Dienstleistungen und Geschäftseinheiten deutschlandweit beginnt. Diese befinden sich in Schwetzingen bei Mannheim, in Dortmund und Berlin und ergänzen damit die Unternehmenszentrale in Plochingen in der Nähe von Stuttgart. Zwei Tage der Woche können Mitarbeitende zudem von Zuhause arbeiten.

Durch diese Neuorientierung möchte das Unternehmen seine Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt steigern und reagiert auf eine interne Umfrage seiner Mitarbeitenden. Auch wenn sich für die Arbeitnehmenden in den mehr als 80 Filialen und den beiden Logistikzentren keine direkte Veränderung ergibt, möchte Decathlon mit den neuen Standorten auch interne Wechsel in die Zentrale fördern.

Vier zentrale Standorte bei Decathlon Deutschland

„Die positive Geschäftsentwicklung in 2020 und 2021 hat uns gezeigt, dass wir in der Lage waren, uns auf neue Arbeitsweisen einzustellen. Diesen Kulturwandel möchten wir weiterleben und mit den Stärken vor der Pandemie kombinieren - eine Unternehmenskultur, in der das Miteinander, der Dialog und gemeinsame sportliche Aktivitäten fest verankert sind”, kommentiert Decathlon-Deutschland-Chef André Weinert in einer Mitteilung.

Bei der Standortwahl wurden die bestehenden Niederlassungen in Schwetzingen und Dortmund miteinbezogen, da sich hier bereits die beiden Logistikzentren und in Schwetzingen das Kundencenter befinden. Der Standort Berlin und Umgebung ist mit insgesamt acht Decathlon-Filialen das größte Ballungsgebiet des Sportartikelhändlers. Darüber hinaus ist in der Hauptstadt eine starke Start-Up und Tech-Szene verankert und somit für digitale Berufe ein sehr attraktiver Standort.

„Decathlonianer und Decathlonianerinnen packen gemeinsam an und bringen sportbegeisterte Menschen aus aller Welt zusammen. Das ist Teil unseres Teamspirits. Doch natürlich sehen wir die positiven Aspekte der Virtualisierung und gehen als junger und moderner Arbeitgeber auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden und Bewerbenden ein”, fasst Decathlon-Personalchef Tufan Günler zusammen.