Die deutschen Ausfuhren haben im Februar vor der Zuspitzung der Corona-Krise überraschend zugelegt. Die Exporte seien im Monatsvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

Die deutschen Ausfuhren haben im Februar vor der Zuspitzung der Corona-Krise überraschend zugelegt. Die Exporte seien im Monatsvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

Im Jahresvergleich stiegen die Exporte im Februar um 0,4 Prozent. Sie hatten laut Bundesamt ein Volumen von 109,3 Milliarden Euro. Erste Effekte der Coronavirus-Pandemie zeigten sich im Februar den Angaben zufolge im Handel mit der besonders von dem neuen Virus betroffenen Volksrepublik China.

Die Ausfuhren in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, die Importe aus China verringerten sich um 12,0 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro.

Insgesamt gaben die deutschen Einfuhren im Februar im Monatsvergleich um 1,6 Prozent nach und sanken damit stärker als von Ökonomen erwartet. Im Jahresvergleich meldete das Bundesamt einen Rückgang um 2,9 Prozent.

Der Überschuss in der deutschen Handelsbilanz stieg von 13,8 Milliarden Euro im Vormonat auf 20,8 Milliarden Euro. Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf 16,5 Milliarden Euro erwartet. Der Überschuss in der Leistungsbilanz stieg auf 23,7 Milliarden Euro.

"Größere Auswirkungen der Corona-Krise auf die Außenhandelsergebnisse sind ab dem Berichtsmonat März zu erwarten", hieß es in der Mitteilung. Die Ergebnisse für März werden zurzeit noch erfasst, sodass eine erste Einschätzung noch nicht möglich ist. (dpa)

 

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