• Startseite
  • Nachrichten
  • Business
  • Digitale Transformation für neue Kooperationsmodelle erforderlich

Digitale Transformation für neue Kooperationsmodelle erforderlich

Die Modebranche steht 2026 vor einer grundlegenden Neuausrichtung der Beziehung zwischen Marken und Einzelhändler:innen. Nico Wartenbergh, ehemaliger Chief Technology Officer (CTO) der niederländischen Kaufhauskette de Bijenkorf und des ebenfalls niederländischen Kosmetikunternehmens Rituals, stellt fest, dass das traditionelle Einkaufsmodell unhaltbar geworden ist. In seiner Präsentation während der ‘GS1 - WAIR 24h Circular Fashion Journey’ beleuchtet Wartenbergh die Notwendigkeit einer Verschiebung des Betriebskapitals und die entscheidende Rolle der Technologie bei der Optimierung der Margen.

Transformation von Geschäftsmodellen und Datenintegration

Die größte Herausforderung für die Modebranche im Jahr 2026 ist die veraltete Struktur, bei der Einzelhändler:innen Lagerbestände Monate im Voraus einkaufen und innerhalb von zehn Tagen nach Lieferung bezahlen. Dieses Modell legt ein unverhältnismäßiges Risiko auf die Einzelhändler:innen, deren Marge durch Wetterabhängigkeit und vorzeitige Preisnachlässe unter Druck steht. Laut Wartenbergh liegt die Lösung in einem verbesserten Fluss von Stammdaten zwischen Marken und Einzelhändler:innen.

Im IT-Bereich ist die größte Herausforderung die effektive Implementierung des elektronischen Datenaustauschs (Electronic Data Interchange, EDI). Obwohl die Branche bereits seit 30 Jahren darüber spricht, bleibt die Akzeptanz bei großen internationalen Marken und Kaufhäusern begrenzt. Für 2026 müssen sich Modemarken auf die Standardisierung von Produktdaten konzentrieren, während Modehändler:innen den Kundenstammdaten Priorität einräumen sollten. Die Identifizierung der bisher unbekannten Ladenbesucher:innen ist entscheidend, um Umsatzverluste zu begrenzen und das Marketing effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

KI als prädiktiver Faktor und die Rolle des CTO

Die größte Überraschung im IT-Bereich ist die nachgewiesene Stärke der künstlichen Intelligenz (KI) für Prognosen. Durch die Kombination von Verkaufsdaten mit allgemeinen Marktentwicklungen und Umwelteinflüssen können Systeme die Lagerbestände minimieren und die Rentabilität erhöhen. Wartenbergh betont, dass Einzelhändler:innen KI nicht selbst entwickeln, sondern auf spezialisierte Partner:innen vertrauen sollten.

Für den Chief Technology Officer (CTO) gelten im Jahr 2026 strenge Grundsätze zur Verwaltung dieser Landschaften:

  • Best-of-Breed: Wählen Sie für jede Geschäftsfunktion die am besten geeignete spezialisierte Lösung.
  • Führende Technologie: Entscheiden Sie sich für bewährte, hochmoderne Technologie anstelle von riskanten experimentellen Innovationen.
  • Abbau von ERP: Reduzieren Sie das Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) auf ein reines Instrument zur Finanzkonsolidierung.
  • Sourcing-Strategie: Behalten Sie das gesamte Wissen über die Architekturlandschaft intern (Insourcing), aber lagern Sie die technologische Ausführung aus (Outsourcing).

Was ‚das neue Arbeiten‘ in IT-Organisationen betrifft, rät Wartenbergh zu einem Fokus auf die Integration als Dirigent der Landschaft. Man muss genau verstehen, wie Geschäftsprozesse durch verschiedene Microservices fließen, um in einem dynamischen Markt agil zu bleiben.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com


ODER ANMELDEN MIT
GS1
Software
Wair