​DIHK: Deutsche Unternehmen ziehen sich aus Iran zurück

Die deutsche Wirtschaft fürchtet wegen der neuen US-Sanktionen einen dauerhaften Einbruch im Iran-Geschäft. «Viele Unternehmen sind auf dem Rückzug», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem 2017 die deutschen Exporte noch um 16 Prozent gestiegen sind, seien sie in den ersten fünf Monaten 2018 um vier Prozent zurückgegangen - mit stark sinkendem Trend. «Die Abwicklung von neuen, aber auch von laufenden Geschäften über Banken funktioniert nicht mehr, wenngleich Geschäfte nach EU-Recht weiter erlaubt sind.» Daher sei es wichtig, dass sich EU und Bundesregierung dafür einsetzen, Finanzierungskanäle dafür zu finden.


ODER ANMELDEN MIT
Deutscher Industrie- und Handelskammertag
DIHK
Iran