Eine Hybridlösung: Integration von virtuellen und physischen Ausstellungsräumen
In der Vergangenheit hat die Mode vor allem in die digitale Erfahrung der Verbraucher investiert – wegen der Pandemie kam aber alles, was in der Branche gang und gäbe war, zum Stillstand. Von der Art und Weise, wie Kleidungsstücke hergestellt werden, bis hin zum Großhandelsverkauf, gab es in diesen Bereichen immer noch sehr wenig Digitalisierung, und während der Covid-Krise erlaubte die Abhängigkeit von manuellen Prozessen keine Flexibilität, sodass es immense Unterbrechungen der Lieferkette gab. Hinzu kamen Reisebeschränkungen und Ausgangssperren, sodass Marken auf der ganzen Welt auf Fernverkäufe im Großhandel umstellen und die Digitalisierung beschleunigen mussten. Dadurch wurde der Modebranche klar, dass das gesamte Verkaufspersonal in der Lage wäre, virtuell und mit sehr wenigen Mustern Verkäufe zu realisieren. Man sah, wie der effektive und kostensparende Fernverkauf zu einem „Erwachen“ der Branche führen kann. Viele Marken erkennen jetzt, dass sie die Technologie auf intelligentere Weise nutzen müssen, um ihre Wertschöpfungskette flexibler und anpassungsfähiger für das digitale Modezeitalter zu gestalten.
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