Erholung nach schwachem Weihnachtsgeschäft: Primark erwartet Umsatzplus von vier Prozent im ersten Halbjahr

Nachdem der Textildiscounter Primark im Weihnachtsgeschäft unter dem wenig winterlichen Wetter gelitten hatte, lief es in den vergangenen Wochen wieder besser. Das erklärte der Mutterkonzern Associated British Foods (ABF) in einer Zwischenmitteilung am Montag. Er rechnet nun damit, dass der Halbjahresumsatz von Primark gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent steigen werde. Das entspricht einer währungsbereinigten Wachstumsrate von 7,5 Prozent. Zu verdanken hat das Unternehmen die Steigerung lediglich der Eröffnung neuer Filialen – auf vergleichbarer Fläche wird der Umsatz voraussichtlich stagnieren..

Mitte Januar hatte das Unternehmen angesichts der eher schwachen Nachfrage in den Wochen um Weihnachten ein Umsatzwachstum um drei Prozent (währungsbereinigt +7 Prozent) für den Zeitraum seit Beginn des Geschäftsjahres Anfang September gemeldet. Seit der Zwischenmitteilung seien die Umsätze auf vergleichbarer Fläche aber wieder gestiegen, erklärte ABF nun. Im ersten Halbjahr, das am 27. Februar endet, würden sie daher voraussichtlich das entsprechende Vorjahresniveau erreichen. Dazu trugen hohe Zuwächse in Frankreich, aber auch Aufwärtstendenzen in Deutschland und den Niederlanden bei, wo zahlreiche Neueröffnungen die Umsatzentwicklung in den schon länger bestehenden Filialen belastet hatten. Dieser Effekt lasse nun nach, erklärte das Unternehmen.

Auch bei Ergebnis fiel die Zwischenbilanz von Primark etwas rosiger aus als noch im Januar: Die operative Marge sei höher ausgefallen als erwartet, heißt es in der Mitteilung. „Die Auswirkungen des starken US-Dollars konnten durch eine gute Einkaufspolitik und geringere Preisnachlässe aufgrund des guten Bestandsmanagements abgemildert werden“, erklärte ABF.

Foto: Primark

 

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