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Erneute Insolvenz: Würzburger Bekleidungshändler Zapata ringt um „Fortführungslösung“

Von Jan Schroder

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Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Der in Würzburg ansässige Bekleidungsanbieter Zapata GmbH & Co. KG steht vor einer ungewissen Zukunft. Am 1. Januar sei das Insolvenzverfahren eröffnet worden, teilte die Kanzlei HWR Insolvenzverwaltung am Montag mit. Sie stellt mit dem Rechtsanwalt Matthias Reinel den Insolvenzverwalter des angeschlagenen Unternehmens.

Zapata hatte demnach bereits Ende Oktober 2022 „aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen“ einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Würzburg gestellt. Für den 1985 gegründeten Einzelhändler, der nach Angaben von HWR Filialen in Passau, Augsburg, und Neu-Ulm sowie einen Outlet-Store in Würzburg betreibt, ist es bereits die zweite Insolvenz innerhalb weniger Jahre. 2017 hatte die Vorgängergesellschaft Zapata Mode-Vertriebs GmbH ein entsprechendes Verfahren abgeschlossen.

Obwohl sämtliche Filialen weiterhin geöffnet sind, ist der Fortbestand des Unternehmens derzeit unsicher. Das Team um den Insolvenzverwalter versuche „unter Hochdruck, den Geschäftsbetrieb mit derzeit 35 Beschäftigten zu sanieren“, teilte HWR mit. „Hierzu wurden bereits erste Gespräche mit Interessenten geführt. Jedoch konnte bislang aufgrund der außerordentlich schwierigen Rahmenbedingungen des Handels allgemein und insbesondere des stationären Textileinzelhandels noch keine Fortführungslösung gefunden werden.“

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