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Erste Made in Bangladesh Week präsentiert Innovationen im Bereich Sourcing und Nachhaltigkeit

Von Simone Preuss

23. Aug. 2022

Business

Bild: Made in Bangladesh Week Website

Zeit ist Geld, und das gilt umso mehr in der von Zeitdruck geprägten Welt der Herstellung von Bekleidung. Wie kann man also Interessengruppen lange genug einbinden, um sinnvolle Verbindungen herzustellen und Veränderungen zu bewirken? Mit einer einwöchigen Veranstaltung in Dhaka im November soll dies erreicht und die Nachhaltigkeitsbemühungen der bekleidungsherstellenden Betriebe in Bangladesch aufgezeigt werden.

Die allererste Made in Bangladesh Week (MIBW), die vom 12. bis 18. November 2022 in Dhaka stattfindet, soll Bangladesch als ein Bekleidungsproduktionszentrum von Weltrang präsentieren und Akteure aus aller Welt zusammenbringen.

„Die Bekleidungsindustrie in Bangladesch macht große Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Produktion und baut weiterhin ein stabiles Ökosystem mit den wichtigsten Akteur:innen innerhalb der Lieferkette auf. Wir glauben, dass es bei Nachhaltigkeit nicht nur um die Erfüllung sozialer, ökologischer und gemeinschaftlicher Verpflichtungen geht, sondern auch um den Aufbau einer strategischen Koalition unter den breiteren Interessengruppen für eine nachhaltige, widerstandsfähige, moderne, faire und gerechte Lieferkette“, sagt BGMEA-Präsident Faruque Hassan in einer Pressemitteilung.

Made in Bangladesh Week besteht aus 17 Veranstaltungen

Die MIBW wird in Bezug auf Umfang, Ausmaß und Bestrebungen neue Wege beschreiten, da sie 17 Veranstaltungen umfasst, darunter den 3. Dhaka Apparel Summit, die Dhaka Apparel Expo, die Bangladesh Denim Expo und den Fashion Innovation Runway, sowie Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Fotoausstellungen und Fabrikbesichtigungen.

Teil der Veranstaltung, die gemeinsam von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) und der Bangladesh Apparel Exchange (BAE) organisiert wird, sind auch Preisverleihungen, darunter der Sustainability Leadership Award, der Sustainable Design and Innovation Award und der Made in Bangladesh Photography Award. Außerdem soll das BGMEA Innovation Centre eröffnet werden.

„Mit dieser bahnbrechenden Veranstaltung betreten wir Neuland. Da die Sourcing-Teams der Branche und andere Führungskräfte einem ständigen Zeitdruck ausgesetzt sind, wollten wir eine Reihe von physischen Shows, Ausstellungen, Seminaren, Networking-Möglichkeiten, Fabrikbesichtigungen und vieles mehr anbieten, und das alles an einem Ort im Laufe weniger Tage“, fügt Mostafiz Uddin hinzu, Gründer und CEO der Bangladesh Apparel Exchange und Bangladesh Denim Expo.

Insgesamt soll die neue Veranstaltung mehr als tausend Menschen aus Bangladesch und dem Ausland anziehen, darunter wichtige Akteur:innen der lokalen und globalen Modeindustrie wie Bekleidungs- und Textilhersteller:innen, Handelsverbände sowie Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, den Botschaften und Medien.

„In den letzten Jahren haben wir einen massiven Wandel in den Bereichen Sicherheit am Arbeitsplatz, Umwelt, Nachhaltigkeit und Compliance vollzogen. Unsere Vision für das nächste Jahrzehnt ist es, neue Bereiche für Chancen, Wachstum und Spitzenleistungen zu erschließen. Modernisierung, Innovation, Diversifizierung und technologische Aufrüstung sind von entscheidender Bedeutung, wobei wir auch der Gesundheit, der Bildung und dem Wohlbefinden unserer Mitarbeiter:innen Vorrang einräumen“, betont Hassan.

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