EU entzieht Kambodscha einige Handelsvorteile
Wegen fortgesetzter und ernsthafter Menschenrechtsverletzungen verliert Kambodscha einige Vorteile im Handel mit der Europäischen Union. Die EU-Kommission beschloss nach eigenen Angaben vom Mittwoch, dem asiatischen Land seinen bevorzugten Zugang zum europäischen Markt teilweise zu entziehen. Statt Vorzugszöllen gelten damit die üblichen Zolltarife der EU für bestimmte Bekleidung und Schuhe, Reiseartikel und Zucker aus Kambodscha. Für Reis habe es bereits früher eine Entscheidung gegeben, sagte Kommissionssprecher Daniel Rosario in Brüssel. Die Zölle auf Reis aus Kambodscha und Myanmar gelten weiter.
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