Die Eurozone hat den Überschuss im Außenhandel zu Beginn des Jahres etwas stärker als erwartet gesteigert. Wie aus saisonbereinigten Zahlen des Statistikamts Eurostat vom Mittwoch hervorgeht, betrug der gemeinsame Exportüberschuss der 19 Euroländer im Januar 17,3 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt einen Überschuss von 19,2 Milliarden erwartet, nachdem das Plus im Dezember 21,5 Milliarden Euro betragen hatte.

Hohe Handelsüberschüsse werden vielfach kritisiert, insbesondere durch US-Präsident Donald Trump. Die Ausfuhren der Eurozone stiegen im Januar im Jahresvergleich um 0,1 Prozent zu, die Einfuhren stiegen stärker um 2,5 Prozent.

Die 27 EU-Länder (bereits ohne Großbritannien) verzeichneten den größten Überschuss im Handel mit den USA. Das höchste Handelsdefizit - also einen Einfuhrüberschuss - verzeichnete die Gemeinschaft abermals mit China. Die jüngste Zuspitzung der Coronakrise spiegelt sich in den Daten noch nicht.

 

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