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Fashion for Good startet Sortierprojekt FAE

Die Nachhaltigkeitsplattform Fashion for Good startet ein neues Projekt, FAE (Feedstock Activation Europe), um das fehlende Glied im Textilrecycling anzugehen: die Infrastruktur für Sortierung und Vorbehandlung. Dies teilte die Organisation am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

Die Initiative wird von großen Akteur:innen wie Adidas, Bestseller und Inditex unterstützt. Sie soll sicherstellen, dass Post-Consumer-Textilien, also gebrauchte Textilien, in großem Umfang als Rohstoff für neue Textilfasern eingesetzt werden können. An dem Projekt nehmen auch Partner:innen aus den Benelux-Ländern teil, darunter die Sortierer:innen Boer Group und Sympany sowie der Technologie-Innovator Cure Technology.

FAE ist eine Reaktion auf die wirtschaftliche Lücke zwischen Sortierer:innen und Recycler:innen. Derzeit wird der Großteil der gesammelten Textilien, die nicht für den Secondhand-Markt geeignet sind, verbrannt oder deponiert. Das Problem ist nicht die Technologie. Laut Fashion for Good gibt es genügend mechanische und chemische Recyclingunternehmen, sondern der vorgelagerte Schritt.

Es mangelt an kosteneffizienten Methoden, um Kleidung von Reißverschlüssen, Knöpfen und synthetischen Fasern zu befreien und die synthetischen Fasern abzutrennen. Dies ist ein notwendiger Schritt für eine hochwertige Nachhaltigkeit in der textilen Kette.

Das Projekt FAE konzentriert sich auf das Testen von Techniken zur Fasertrennung und die Gestaltung regionaler ‘Hubs’. Diese Sortier- und Vorbehandlungszentren in Europa sollen durch Automatisierung die Verarbeitungskosten pro Produkt senken. Damit will die Organisation ein wirtschaftlich tragfähiges Modell schaffen. Dieses Modell reagiert auf die EU-Gesetzgebung zur Erweiterten Herstellerverantwortung (UPV), die Modemarken für die Phase finanziell verantwortlich macht, in der Kleidung zu Abfall wird.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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