Frankfurter Krawalle: Polizeischutz für geplünderte Läden
Nach den Krawallen in Frankfurt ist die Polizei weiter in der Stadt im Einsatz.
Jetzt müssten erst einmal die Schäden begutachtet werden, die "erheblich" seien, aber noch nicht beziffert werden könnten, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Geschäfte müssten geschützt werden, die am Samstagabend bei den Ausschreitungen geplündert worden waren. Wie viele Menschen bei den Krawallen verletzt wurden, sei noch unklar.
Im Anschluss an eine Demonstration hatten Randalierer in der Mainmetropole Polizisten angegriffen, Schaufensterscheiben eingeschlagen und Waren aus Geschäften gestohlen. Die Polizei hatte mehr als 30 Menschen vorläufig festgenommen. Sogar das Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) war im Einsatz. Nachdem die Polizei ein Gebiet in der Innenstadt abgesperrt hatte, hatte sich die Lage bis zum frühen Morgen beruhigt.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hatte sich schockiert „von den Gewaltexzessen in Frankfurt“ gezeigt, „die nicht ohne Konsequenzen bleiben werden“, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Wer sich so verhält wie die Angreifer:innen in der Frankfurter Innenstadt, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft. Wir werden Aggressoren, Tätergruppen und Hergang genau bewerten und unsere Schlüsse ziehen.“ Auch Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte ein hartes Vorgehen gegen die Randalierenden angekündigt.
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