Fünfzehn potenzielle Übernehmer:innen für die Daunenjackenmarke Jott
Rund fünfzehn Kandidat:innen haben ein Übernahmeangebot für das Marseiller Bekleidungsunternehmen Jott eingereicht. Das Unternehmen meldete im Dezember beim Wirtschaftsgericht in Marseille (TAE) Insolvenz an, wie die Geschäftsführung am Freitag mitteilte.
„Jott hat großes Interesse geweckt, dank der Beliebtheit, die die Marke genießt“, erklärte die Unternehmensleitung in einer Mitteilung. Insgesamt hätten sich rund fünfzig Akteur:innen gemeldet, um Informationen einzuholen.
Rund fünfzehn von ihnen haben schließlich ein Übernahmeangebot vorgelegt. Die Kandidat:innen hatten bis zum 5. Januar Zeit, sich zu positionieren. Jott teilt mit, dass die Interessent:innen „unterschiedliche Profile“ aufweisen: „Industrielle, Finanzinvestor:innen, Family Offices und Markenmanager:innen“.
Die Angebote werden im Laufe des Februars geprüft. Bewertungskriterien sind die Arbeitsplätze, die Finanzierung des Geschäftsbetriebs und die Rückzahlung an die Gläubiger:innen, heißt es in der Mitteilung. Eine Entscheidung wird in der zweiten Märzhälfte erwartet.
Im Einzelnen möchte Jott „keinen Kommentar zu den Angeboten abgeben“. Das Unternehmen beschäftigt 183 Mitarbeitende und erzielte laut den dem Gericht vorgelegten Unterlagen einen Umsatz von 24 Millionen Euro. Die Marke Jott („Just over the top“) wurde 2010 in Marseille gegründet und wurde durch ihre leichten und farbenfrohen Daunenjacken bekannt.
„Mode in Sud“, der Verband der Modeunternehmen der Region, bezeichnete die Insolvenzanmeldung damals in einer Mitteilung als „bedeutungsschwer für unser Mode-Ökosystem im Süden“. „Jott ist nicht nur ein lokales Unternehmen, sondern eine Marseiller Erfolgsgeschichte.“
In den letzten Jahren leidet die französische Ready-to-wear-Branche unter einer schweren Krise. Belastet wird sie durch die Konkurrenz von Secondhand-Mode und ultraschneller Mode aus Asien.
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