Gucci und L'Oréal schließen Lizenzabkommen für 50 Jahre

Der französische Kosmetikkonzern L'Oréal und das italienische Modehaus Gucci haben eine Lizenzvereinbarung über 50 Jahre geschlossen. Dies gab Guccis Muttergesellschaft Kering am Dienstag bekannt. Die Vereinbarung ermächtigt L'Oréal, Parfums und Kosmetika unter dem Namen Gucci zu produzieren.

Die Vereinbarung folgt auf die Entscheidung, einen Lizenzvertrag zwischen Gucci und dem US-amerikanischen Unternehmen Coty ein Jahr vor dessen Ablauf zu beenden. Dies teilte Kering in einer Erklärung mit.

Der Lizenzvertrag zwischen Gucci und Coty sollte im Juni 2028 auslaufen. Coty wird eine Entschädigung von rund 400 Millionen US-Dollar erhalten. Die neue Lizenzvereinbarung mit L'Oréal soll Mitte 2027 in Kraft treten.

„Die Partnerschaft kombiniert die globale Anziehungskraft und die unverwechselbare kreative Vision von Gucci mit der beispiellosen Expertise, der Innovationsfähigkeit und dem weltweiten Vertriebsnetz von L'Oréal im Beauty-Bereich. Ziel ist es, erhebliche langfristige Wachstumschancen im Duft- und Kosmetikbereich zu erschließen“, so Kering.

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