Hochschule Reutlingen bekommt neues Innovationszentrum ‘Texoversum’

Auf dem Campus der Hochschule Reutlingen soll ein neues Gebäude für textile Ausbildung und Innovation entstehen, teilte die Bildungseinrichtung kürzlich mit.

Das sogenannte Texoversum umfasst eine Fläche von 3000 Quadratmetern. In dem Gebäude sollen Werkstätten, Labore, Unterrichtsräume, eine Textilsammlung und Think-Tank-Flächen (Anm. d. Red.: akustisch entkoppelte Rückzugsflächen) untergebracht werden.

„Das Texoversum ist eine innovationsfördernde Umgebung und bringt Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Ideen zusammen. Hier werden in Teams Synergien und zukunftsweisende Ideen geschaffen, die sich auch in der Industrie fortsetzen werden“, sagt Professor Hendrik Brumme, Präsident der Hochschule Reutlingen.

Ab Herbst 2022 soll bereits im neuen Gebäude gelehrt, -arbeitet und -forscht werden. Der Verband und Texoversum-Sponsor Südwesttextil will hier die überbetriebliche Ausbildung, die bislang im Ausbildungszentrum Gatex im südbadischen Bad Säckingen untergebracht ist, eingliedern und am 160 Jahre alten Textilstandort Reutlingen eine moderne Plattform schaffen.

„Ich wünsche mir das Texoversum als eine hybride Zukunftswerkstatt, in der textiler Nachwuchs ausgebildet wird, neue Produkte und auch neue Unternehmen entstehen und Wirtschaft noch gezielter mit Wissenschaft zusammenkommt“, so Südwesttextil-Verbandspräsident Bodo Bölzle.

Für den Gebäudeentwurf sind die drei Professoren Markus Allmann (Allmann Sattler Wappner Architekten), Achim Menges (Menges Scheffler Architekten) und Jan Knippers (Jan Knippers Ingenieure) zuständig. Menges und Knippers verantworten die Carbonfaser-Fassade. Die Corporate Architecture erfülle neben funktionalen Anforderungen ästhetische und repräsentative Ansprüche und schaffe ein identitätsstiftendes Gebäude als Impulsgeber für die Technologie Textil, heißt es in der Mitteilung.

Hochschule Reutlingen bekommt neues Innovationszentrum ‘Texoversum’

Nach dem Bau wird das Gebäude an das Bundesland Baden-Württemberg und damit an die Hochschule Reutlingen übergeben.

Bilder: Allmann Sattler Wappner Architekten, Menges Scheffler Architekten; Jan Knippers Ingenieure

 

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