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Hugo Boss erwartet Ergebnisbelastung durch Coronavirus

Von DPA

5. März 2020

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Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird das Geschäft des Modehändlers Hugo Boss belasten. Dies gelte insbesondere für China, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Metzingen mit. Dabei geht der Konzern davon aus, dass sich die Situation bis Jahresmitte größtenteils normalisieren sollte. Dennoch werden die wirtschaftlichen Folgen die Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2020 dämpfen. So geht Hugo Boss 2020 währungsbereinigt von einem stagnierenden bis um zwei Prozent wachsenden Umsatz aus. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse währungsbereinigt um 2 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Euro gestiegen.

Das operative Ergebnis könnte 2020 im schlechtesten Fall erneut sinken. Hier erwartet der Konzern ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 320 bis 350 Millionen Euro, nach 333 Millionen (ohne Einflüsse des neuen Rechnungsstandards IFRS 16) im Vorjahr. 2019 war das Konzernergebnis unter anderem wegen höherer Investitionen um 10 Prozent auf 212 Millionen Euro gesunken. Wegen der guten Mittelzuflüsse will Hugo Boss seinen Aktionären dennoch eine um 5 Cent höhere Dividende von 2,75 Euro je Aktie zahlen. (dpa)