Hunkemöller schreibt 2019 Verlust, trotz Umsatzsteigerung

Der niederländische Wäschehändler Hunkemöller erzielte in dem am 31. Januar 2020 endenden Geschäftsjahr einen Umsatzüberschuss von 4,4 Prozent.Trotzdem erwirtschaftete das Unternehmen in dem Zeitraum einen Verlust von 37 Millionen Euro.

Das Lingerie-Unternehmen hat 2019 einen Erlös von 521,9 Millionen Euro erreicht, wie aus dem Ende August bei der niederländischen Handelskammer eingereichten Geschäftsbericht des Mutterkonzerns HKM Holding hervorgeht. Das bereinigte Ebitda stieg im Geschäftsjahr um 7,1 Prozent auf 75,8 Millionen Euro.

Deutschland wird zum größten Markt für Hunkemöller

Hunkemöller steigerte in der Region Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich seinen Umsatz um 1,1 Prozent auf 208,6 Millionen Euro. In der Region Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen wuchs der Umsatz um 6,5 Prozent auf 259,7 Millionen Euro. Damit ist Deutschland zum größten Markt für das Wäscheunternehmen geworden. Der Gesamtumsatz der anderen Länder, in denen das Unternehmen tätig ist, belief sich auf 53,6 Millionen Euro – was eine Steigerung von 8,3 Prozent bedeutet.

HKM Holding erläutert im Geschäftsbericht auch die Maßnahmen, die das Unternehmen zur Sicherung der Liquidität ergriffen hat, zum Teil wegen der Coronavirus-Pandemie. Das Unternehmen gibt an, dass es in eine zweite Phase von Verhandlungen mit einer Gruppe von Banken begonnen hat, um eine langfristige Finanzierung zu sichern.

Hunkemöller hat auch Vereinbarungen über die Stundung von Mietzahlungen für Einzelhandelsflächen getroffen. Die Verhandlungen seien aber noch nicht mit allen Vermietern abgeschlossen.

Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.nl.

Bild: Hunkemöller

 

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