Die insolvente Mode-Handelskette AWG will bundesweit 27 Filialen schließen, das ist fast jedes zehnte Geschäft. «Wir versuchen, hier möglichst sozialverträglich vorzugehen», sagte AWG-Geschäftsführer Albrecht Maier am Donnerstag laut Mitteilung. «Ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen wird dieser Schritt aber nicht vonstattengehen können.»

Die Modekette mit gut 290 Filialen hatte im Januar einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Grund für diesen Schritt war laut Unternehmensangaben der warme Herbst und das dadurch missglückte Geschäftsjahr 2018. Die Handelskette aus Köngen bei Stuttgart mit rund 2900 Mitarbeitern will sich nun sanieren. Die Löhne und Gehälter sind durch das Insolvenzgeld bis Ende April gesichert. Die Schließungen der Filialen seien Teil des Sanierungskonzepts. (dpa)

 

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