Italien ermittelt gegen Sephora und LVMH wegen Verkäufen an Jugendliche
Die italienische Wettbewerbsbehörde hat am Freitag die Einleitung einer Untersuchung angekündigt. Sie richtet sich gegen den französischen Luxuskonzern LVMH und seine Marken Sephora und Benefit. Ihnen wird vorgeworfen, die „frühzeitige Verwendung von Kosmetika für Erwachsene durch Kinder und Jugendliche“ gefördert zu haben, darunter auch Anti-Aging-Cremes.
Die Behörde (AGCM) teilte in einer Erklärung mit, dass sie wegen „fehlender oder irreführender relevanter Informationen“ in den Sephora-Filialen und online ermittelt.
Dabei geht es insbesondere um „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für Kosmetika, die nicht für Minderjährige bestimmt oder an ihnen getestet sind“. Dies betrifft vor allem die Produktlinien Sephora Collection und Benefit Cosmetics, wie die AGCM in einer Mitteilung präzisierte.
Die drei Unternehmen stehen zudem im Verdacht, „sehr junge Mikro-Influencer:innen“ eingesetzt zu haben. Diese sollen laut der Behörde junge Menschen, eine besonders schutzbedürftige Zielgruppe, zum zwanghaften Kauf von Kosmetika animieren.
Die Bewerbung dieser Produkte, auch bei Kindern unter zehn bis zwölf Jahren, soll laut AGCM „zwanghafte Käufe von Gesichtsmasken, Seren und Anti-Aging-Cremes gefördert“ haben. Dies könnte potenzielle Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben.
Geschäftsräume von Sephora und LVMH wurden am Donnerstag in Italien durchsucht, teilte die AGCM mit. Diese Ermittlungen können zu hohen Geldstrafen führen.
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