Der auf Denim spezialisierte Modehändler Jeans Kaltenbach GmbH will sich mithilfe der Eigenverwaltung neu aufstellen. Das zuständige Amtsgericht in München hat dem Antrag des Unternehmens zugestimmt.

Jeans Kaltenbach begann 1953 als 17 Quadratmeter großer Laden für Arbeitsbekleidung, Wäsche und Strümpfe. Bald spezialisierte sich der Laden auf Jeans. Heute beschäftigt der Denimhändler 35 Mitarbeiter und betreibt zwei Läden in der Münchner Innenstadt – in der Sendlinger Straße 45 und in der Herzogspitalstraße 4. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter während die Geschäftsführung das Unternehmen eigenverantwortlich sanieren will.

„Die Folgen der Corona-Krise für den innerstädtischen Einzelhandel haben auch uns schwer getroffen“, sagte Norbert Kaltenbach, Geschäftsführer des Münchner Unternehmens in der Mitteilung am Montag. „Unser Ziel ist es jetzt, Jeans Kaltenbach nachhaltig zu sanieren und unsere Tradition als ein attraktiver Anbieter in Sachen Jeans Kompetenz auch zukünftig fortzusetzen.“

Bei der Restrukturierung wird Kaltenbach von dem Sanierungsexperten Thomas Klöckner von der Kanzlei Lecon Restruktuierung unterstützt, der in die Geschäftsführung des Unternehmens gewechselt ist. Matthias Hofmann von der Kanzlei Pohlmann Hofmann wird als gerichtlich bestellter und vorläufiger Sachwalter den Sanierungsprozess begleiten.

 

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