Die Karstadt Warenhaus GmbH soll laut Geschäftsführer Stephan Fanderl 2017 in die Gewinnzone zurückgekehrt sein. Zuletzt schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen 2006, sagte Fanderl im Gespräch mit der Lebensmittel Zeitung.

Der Gewinn belief sich im vergangenen Jahr auf 1,4 Millionen Euro und soll als Sonderzahlung an die Mitarbeiter ausgeschüttet werden. Aufgrund der Online-Konkurrenz, der Feiertagsverschiebungen und fehlender Verkaufstage sehe der Karstadt-Chef laut dem Bericht jedoch keinen Grund zur Entspannung. Er erwartet keine wachsenden Erlöse in den nächsten Jahren und will diese mit einer stärkeren Vernetzung von Online- und Offline-Geschäft festigen. Bis jetzt mache der Konzern bis zu 8 Prozent seines Umsatzes im Onlinegeschäft, ein Anteil der innerhalb von zwei Jahren auf 10 Proztent ansteigen soll.

Außerdem sollen die eigenen Filialen zu Marktplätzen werden. So sollen zum Beispiel Aldi oder dm in die Gebäude einziehen, die zu groß für Karstadt seien. Diese Kooperation bestehe seit kurzem mit der Bäckerei-Kette Backwerk.

 

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