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Kering: Gewerkschaften rufen zum Streik auf

Die Mitarbeitenden des französischen Luxusgüterkonzerns Kering treten am Mittwoch, den 20. Mai, in den Streik. Grund für diese Entscheidung sei die mangelnde Bereitschaft des Managements, den Reorganisationsplan „ReconKering“ zu diskutieren. Das erklärten die Arbeitnehmer:innenvertretungen in einer Mitteilung.

Der Plan sei den Gewerkschaften nie vorgelegt worden. Ein weiterer Grund seien die 54 angekündigten Entlassungen bei Alexander McQueen, für die das Unternehmen keine sozialen Abfederungsmaßnahmen ergreifen wolle.

Daher haben die nationalen Sekretariate von Filctem Cgil, Femca Cisl und Uiltec Uil für den 20. Mai einen Streiktag in allen Unternehmen der Kering-Gruppe ausgerufen. Eine Demonstration ist in Florenz geplant, weitere Aktionen finden in anderen Regionen statt.

„Wir fordern die sofortige Rücknahme der Entlassungen, den Schutz aller Arbeitsplätze durch soziale Abfederungsmaßnahmen und die Suche nach alternativen Lösungen zu den Entlassungen. Diese werden von der Gruppe derzeit als ‚vernachlässigbare Variable‘ betrachtet. Vor allem aber müssen die Beziehungen zu den Gewerkschaften wiederbelebt werden. Es muss ein Kanal zu den Gewerkschaftsvertretungen wiedereröffnet werden, um auch uns endlich zu erklären, woraus der Sanierungsplan ‚ReconKering‘ besteht und wie verhindert werden soll, dass die Arbeitnehmer:innen die Kosten dafür tragen“, heißt es in der Mitteilung.

„Das Vorgehen, das sich bei Alexander McQueen abzeichnet, ist inakzeptabel. Es würde einen unangenehmen Präzedenzfall im Umgang mit Beschäftigungsproblemen schaffen, die eine gemeinsame Lösungsfindung erfordern. Die möglichen Auswirkungen jeder Entscheidung auf die Beschäftigung müssen berücksichtigt werden, sowohl innerhalb des Konzerns als auch in den damit verbundenen Produktionsketten. Wir fordern erneut, kurzfristig einberufen zu werden, um die Geschäftspläne jeder Marke des Konzerns zu besprechen. Ein Vorgehen ohne gewerkschaftliche Auseinandersetzung ist nicht möglich“, so die Gewerkschaftsorganisationen abschließend.

Treffen mit Gewerkschaftsvertretungen für Anfang Juni geplant

In einer am späten Donnerstagnachmittag eingegangenen Mitteilung bekräftigt Kering unterdessen, wie bereits vor einigen Monaten mitgeteilt, dass sich McQueen in einem Verfahren zum kollektiven Personalabbau befindet. Dieses betreffe die Aktivitäten der Marke in Italien. „Diese schwierige Entscheidung steht im Einklang mit der Entwicklung des Geschäftsmodells des Hauses und der strategischen Überprüfung seiner globalen Aktivitäten. Ziel ist es, das Geschäft in den kommenden Jahren wieder auf eine nachhaltige Rentabilität auszurichten und gleichzeitig die Grundlagen für seine langfristige Entwicklung zu schaffen.“

„Was die Strategie von Kering betrifft, so ist der Konzern seit jeher bestrebt, einen konstruktiven Dialog mit den Gewerkschaftsvertretungen zu führen. Die Strategie des Konzerns wird weiterhin in regelmäßigen Treffen mit den Arbeitnehmer:innenvertretungen nach einem seit langem festgelegten und kommunizierten Zeitplan geteilt. Das nächste Treffen ist für Anfang Juni geplant“, fügte das Management des Unternehmens hinzu.

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