Der französische Luxuskonzern Kering wurde am Montag in den Euro Stoxx 50 Aktienindex aufgenommen. Damit gehört das Mutterunternehmen von Gucci zu den 50 größten börsennotierten Unternehmen in der Eurozone – zumindest wenn es der nach Marktkapitalisierung der im Streubesitz befindlichen Aktien geht.

"Die Tatsache, dass die 1963 von meinem Vater gegründete Gruppe einer der 50 größten börsennotierten Konzerne in der Eurozone ist, ist eine Anerkennung der unternehmerischen Werte, die uns schon immer begleitet haben", sagte François-Henri Pinault, Aufsichtsratschef und Vorstand von Kering SA, in einer Mitteilung am Mittwoch. "Dieser symbolische Schritt beleuchtet unsere steigende Wertschöpfung und die Relevanz unseres Entwicklungsmodels. Es zeigt auch die Zuversicht des Marktes in unsere Fähigkeit profitables und organisches Wachstum über die Zeit zu erzielen."

Der Euro Stoxx 50 ist einer der Leitindizes für europäische Aktien. Viele Finanzprodukte und Investmentfonds nutzen den Index als Grundlage. Bei Aufnahme oder Ausschluss aus Indizes kann es teils zu erhöhten Handelsvolumina der Aktien kommen, weil passive Fonds die Indizes für ihre Investmens nachbilden. Im gleichen Zug mit Kering wurden auch die Aktien des deutschen Chemiekonzern Linde und des spanischen Technologiekonzerns aufgenommen. Aus dem Index entfernt wurden hingegen die Wertpapiere des deutschen Energieversogers EON, der Deutschen Bank und des französischen Bauunternehmens Saint Gobain.

Seit 1988 notieren die Aktien von Kering an der Euronext Paris und wurden 1995 Teil des französischen Aktienindex CAC 40.

 

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