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KI-Shopping: Shopify und Google führen Standard für Einkäufe ein

Die Nutzung von KI für die Produktentdeckung, den Vergleich und den Kauf gewinnt erheblich an Dynamik. Shopify nutzt diesen Trend strategisch. Gemeinsam mit Google hat das Unternehmen das Universal Commerce Protocol (UCP) eingeführt. Dies ist ein offener Standard, der es KI-Agenten ermöglicht, Einkäufe direkt bei Marken abzuwickeln. Das Protokoll funktioniert in KI-Umgebungen wie dem Google AI Mode, Gemini, Microsoft Copilot und ChatGPT. Shopify gab diese Entwicklung während der NRF 2026 und in einer Pressemitteilung bekannt.

Dank des UCP können KI-Agenten während eines Chat-Gesprächs automatisch Rabatte, Treueprogramme, Abonnements und Verkaufsbedingungen anwenden. Dies ermöglicht es den Verbraucher:innen, einen Kauf vollständig innerhalb der KI-Umgebung abzuschließen. Die amerikanischen Marken Gymshark, Everlane und Keen nutzen diese Technologie bereits.

Da es sich um einen offenen Standard handelt, können alle Marken ihre Produkte über KI verkaufen. Das gilt auch, wenn sie für ihren Onlineshop nicht die Technologie von Shopify nutzen. In diesem Fall fungiert Shopify über den neuen ‘Agentic Plan’ als technische Infrastruktur hinter den Transaktionen.

Mit dieser Einführung konzentrieren sich die Unternehmen auf die Skalierung des ‘Agentic Commerce’. Dies ist ein neues technisches Schlagwort im E-Commerce-Sektor und ein Branchenjargon, der auch in der Modebranche immer häufiger auftaucht.

Screenshot aus dem Shopify Agentic Commerce Demo-Video 1 zur Veranschaulichung Credits: Shopify
Screenshot aus dem Shopify Agentic Commerce Demo-Video 2 zur Veranschaulichung Credits: Shopify
Screenshot aus dem Shopify Agentic Commerce Demo-Video zur Veranschaulichung Credits: Shopify

Agentic AI und Agentic Commerce?

Agentic AI stellt den nächsten Schritt in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz dar. Während wir derzeit gewohnt sind, dass KI hauptsächlich Fragen beantwortet oder Texte generiert, arbeitet ein KI-Agent tatsächlich für Sie. Man gibt einem Agenten nicht für jeden einzelnen Schritt Anweisungen. Stattdessen gibt man ihm ein Endziel vor. Der Agent bestimmt dann selbst, welche Schritte notwendig sind. Er erstellt einen Plan, ruft die richtigen Informationen ab, nutzt externe Software und passt seinen Kurs an, wenn etwas schiefgeht. Es ist kein Chatbot mehr, sondern ein digitaler Assistent, der komplexe Aufgaben von Anfang bis Ende selbstständig ausführt. Große Technologieunternehmen wie Google, Amazon, Meta und OpenAI investieren stark in diese Technologie.

Agentic Commerce ist eine Anwendung von Agentic AI im E-Commerce. Hier spielen KI-Agenten eine aktive Rolle im Kaufprozess. Sie können Produkte empfehlen, Rabatte anwenden, Zahlungsvorgänge abschließen und andere Transaktionsschritte selbstständig ausführen. Dies ermöglicht es den Verbraucher:innen, einen Kauf zu tätigen, ohne alle Schritte manuell durchlaufen zu müssen.

KI-Shopping-Traffic nimmt zu: Das sind die Chancen und Herausforderungen

Die Nutzung von KI zur Produktorientierung und zum Online-Shopping nimmt deutlich zu. Obwohl der direkte Traffic zu Onlineshops abnimmt, wächst der Anteil der Besucher:innen, die über KI-Tools kommen, stark. Laut Adobe stieg der Traffic von KI-Quellen auf Einzelhandels-Websites in den Vereinigten Staaten innerhalb eines Jahres um erstaunliche 4.700 Prozent, wie im Oktober berichtet wurde.

Besucher:innen kommen oft mit einem hohen Maß an Vertrauen. Der KI-Agent hat sie auf eine bestimmte Website geleitet, was darauf hindeutet, dass dies die richtige Wahl ist. Dies führt zu höheren Erwartungen und einer stärkeren Kaufabsicht. Diejenigen, die über generative KI auf eine Seite gelangen, bleiben laut Adobe im Durchschnitt 32 Prozent länger und weisen eine um 27 Prozent niedrigere Absprungrate auf.

Salesforce hat berechnet, dass etwa 20 Prozent des gesamten Online-Einzelhandelsumsatzes während der vergangenen Weihnachtssaison von KI und KI-Agenten beeinflusst wurden. KI wurde häufig eingesetzt, insbesondere für personalisierte Empfehlungen und Beratungen.

Der kürzlich veröffentlichte ‘ChannelEngine Marketplace Shopping Behavior Report 2026’ bestätigt diesen Trend. Die Umfrage unter 4.500 Verbraucher:innen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden zeigt, dass 58 Prozent KI-Tools für die Produktrecherche nutzen. 37 Prozent haben sogar schon eine Kaufreise über einen KI-Assistenten begonnen. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung auch eine klare Hürde: die ‘Vertrauenslücke’. Nur 17 Prozent der Verbraucher:innen fühlen sich wohl genug, um einen Kauf vollständig von einer KI abwickeln zu lassen. Obwohl die Orientierung massenhaft über KI stattfindet, behalten die Verbraucher:innen bei der eigentlichen Transaktion vorerst lieber die Zügel in der Hand.

Agentic Commerce Bild von Shopify Credits: Shopify

Quellen:
-‘Shopify unveils agentic commerce with native buying in AI at NRF’, Pressemitteilung vom 12. Januar 2026.
-Für die Erstellung des Textes wurden KI-Tools verwendet.
-Salesforce-Einblicke ‘Holiday Season Rakes in Record $1.29T for Retailers, Salesforce Data Shows’, 8. Januar 2026
-ChannelEngine ‘Only 17% of Consumers Trust AI Enough to Complete a Purchase, Global Study Finds’, 7. Januar 2026

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