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Krieg im Nahen Osten und negative Währungseffekte belasten Hermès im ersten Quartal

Das französische Luxusmodehaus Hermès meldete am Mittwoch für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatzrückgang um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich demnach auf 4,1 Milliarden Euro und wurde durch die Entwicklung der Wechselkurse und den Krieg im Nahen Osten beeinträchtigt.

Währungsbereinigt stieg der Umsatz um sechs Prozent. Der negative Währungseffekt belief sich auf 290 Millionen Euro. „In einem angespannten geopolitischen Umfeld hält das Haus Hermès seinen Kurs“, erklärte Axel Dumas, der CEO des Konzerns, laut einer Mitteilung.

Das Geschäft in den konzerneigenen Läden wuchs um sieben Prozent. Es habe jedoch „fast 1,5 Prozentpunkte an Wachstum durch die Ereignisse im Nahen Osten verloren“, erklärte Finanzchef Éric du Halgouët gegenüber Journalist:innen.

„Wir hatten im Januar und Februar ein sehr gutes zweistelliges Wachstum. Der März markierte jedoch einen Stillstand, da unsere Aktivität um 40 Prozent zurückging“, führte er aus. Dies sei „hauptsächlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten“ der Fall gewesen. Er präzisierte, dass der Konzern in dieser Region sechs Geschäfte betreibt, die „vier Prozent des Konzernumsatzes“ ausmachen.

Auch die Umsätze ib Großbritannien, in Italien und in der Schweiz litten unter diesem Krieg. Laut dem Finanzdirektor hat Hermès dort einen „signifikanten Anteil an Kund:innen aus dem Nahen Osten“.

Die Umsätze in Frankreich sanken um 2,8 Prozent auf 347 Millionen Euro. Laut der Mitteilung ist dies auf einen „Rückgang der Touristenströme, insbesondere im März“, zurückzuführen.

In Amerika, Japan und Europa ohne Frankreich erzielte der Konzern hingegen nach eigenen Angaben „schöne Zuwächse“. Diese seien „trotz des Rückgangs der Touristenströme im Zusammenhang mit den Ereignissen im Nahen Osten“ erreicht worden.

Die Region Amerika verzeichnete demnach „ein außergewöhnliches erstes Quartal mit einem ausgewogenen Wachstum in allen Geschäftsbereichen, sowohl in den USA als auch in Kanada und Südamerika“. Der Umsatz stieg um 6,4 Prozent auf 739 Millionen Euro.

In Japan sank der Umsatz um 3,9 Prozent auf 404 Millionen Euro, was währungsbereinigt jedoch einem Anstieg von 9,6 Prozent entspricht. Dies war laut dem Konzern der lokalen Kundschaft zu verdanken. In Europa ohne Frankreich stieg der Umsatz um 7,6 Prozent auf 538 Millionen Euro, ebenfalls gestützt durch die lokale Nachfrage.

Der Umsatz in Asien ohne Japan sank um 4,6 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro. Währungsbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 2,2 Prozent. Die Region Großchina, die Hongkong, Taiwan, Macau und China umfasst, verzeichnete ein „leichtes Wachstum“.

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