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Laut Medienbericht: Nike-Marke Converse plant Restrukturierung und Entlassungen

Laut einem Bericht des Medienhauses Bloomberg leitet die US-amerikanische Marke Converse einen Restrukturierungsprozess ein, der auch den Abbau von Arbeitsplätzen vorsieht. Demnach wurden Mitarbeiter:innen des zum Sportartikelkonzern Nike Inc. gehörenden Labels angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten. Dem Artikel umfasst die geplante Reorganisation auch die Schaffung neuer Rollen für die verbleibenden Beschäftigten und eine Neuordnung der Teams.

In einem Memo, das Bloomberg News einsehen konnte, erklärte Converse-CEO Aaron Cain, dass die Marke „schwierige Entscheidungen treffen musste“. Diese würden beinhalten, „sich von Freund:innen und Teamkolleg:innen zu verabschieden“. In dem Dokument wurden laut dem Bericht bevorstehende Entlassungen bestätigt. Die genaue Anzahl der zu streichenden Stellen sei jedoch nicht erwähnt worden.

Führungswechsel und Umsatzrückgang

Die geplante Restrukturierung folgt auf den Abgang mehrerer leitender Führungskräfte von Converse. Dies wurde in einem separaten Memo vermerkt, das Bloomberg nach eigenen Angaben ebenfalls vorliegt. Converse steht derzeit unter erheblichem finanziellem Druck. Elliott Hill, der CEO von Nike Inc., hatte seinen Posten im Jahr 2024 übernommen, um eine unternehmensweite Wende einzuleiten.

Die jüngste Performance von Converse zeigt mehrere entscheidende Herausforderungen. Der Umsatz ist im letzten Quartal um 30 Prozent eingebrochen. Die Markenverkäufe bewegen sich derzeit auf ein 15-Jahres-Tief zu. Versuche, das Sortiment durch neue Styles zu diversifizieren, sind bislang gescheitert. Neben sinkenden Verkäufen in China ist Converse zu einem der schwächsten Segmenten im Portfolio von Nike geworden.

Neuausrichtung des Nike-Konzerns

Während eines Gesprächs mit Analyst:innen im Dezember erklärte Hill, dass das Unternehmen „den Markt für Converse unter neuer Führung neu ausrichten“ werde. Trotz der Bemühungen, die nordamerikanischen Aktivitäten und den Laufsport-Bereich von Nike zu stabilisieren, sind die Aktien des Unternehmens in den zwölf Monaten bis Freitag um sieben Prozent gefallen. Am Montag fielen sie nach den jüngsten Nachrichten um weitere 2,2 Prozent.

Die Entlassungen bei Converse folgen auf Sparmaßnahmen beim Mutterkonzern. So wurden zu Beginn des Jahres Hunderte von Beschäftigten in den Vertriebszentren entlassen. Bereits im Jahr 2025 hatte der Konzern etwa ein Prozent der gesamten Stellen abgebaut. Converse hat laut dem Bloomberg-Bericht für Ende des Monats ein Treffen mit allen Teams angesetzt, um den bevorstehenden Übergang zu besprechen.

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