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Laut Medienberichten: Gericht beendet Zwangsverwaltung für Valentino-Tochter

Medienberichten zufolge wurde die gerichtlich angeordnete Zwangsverwaltung für die zum Modehaus Valentino gehörende Gesellschaft Valentino Bags Lab SrL vorzeitig beendet.

Die Maßnahme war laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters im Mai vergangenen Jahres verhängt worden, weil die Firma, die Accessoires der Marke Valentino herstellt, angeblich mit chinesisch geführten Subunternehmern zusammenarbeitete, bei denen ausbeuterische Arbeitsbedingungen herrschten. Seinerzeit war eine einjährige Zwangsverwaltung angeordnet worden. Diese wurde nun vorzeitig aufgehoben.

Dem Bericht zufolge begrüßte das Modehaus die Entscheidung. Das Unternehmen hat demnach nach eigenen Angaben seine Governance-Kriterien verschärft und selektivere Verfahren bei der Auswahl von Zulieferern eingeführt, um eine bessere Überwachung und Kontrolle der Lieferkette zu gewährleisten. Italienische Gerichte hatten im vergangenen Jahr eine Reihe von Modeunternehmen ins Visier genommen, um illegale Arbeitspraktiken bei Subunternehmen zu unterbinden.


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