Leistungsbilanz in Eurozone mit niedrigstem Überschuss seit 2015

Der Überschuss der Leistungsbilanz in der Eurozone ist in der Corona-Krise auf den niedrigsten Wert seit etwa fünf Jahren gefallen. Nach Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Montag betrug der Überschuss im Mai 7,95 Milliarden Euro. Das ist der tiefste Stand seit Juni 2015. Während der Überschuss in der Handelsbilanz stieg, fiel der Überschuss in der Dienstleistungsbilanz zurück. Die Salden der Einkommensbilanzen verstärkten den Trend in der Leistungsbilanz.

Die Leistungsbilanz erfasst alle ökonomischen Transaktionen einer Volkswirtschaft mit dem Ausland. Dazu gehören Waren- und Dienstleistungsgeschäfte sowie Einkommensübertragungen. Einem Überschuss der Leistungsbilanz steht ein Abfluss in der Kapitalbilanz gegenüber und umgekehrt. Die Leistungsbilanz des Euroraums ist traditionell im Überschuss, durch die Corona-Krise ist der internationale Handel aber stark beeinträchtigt worden. (dpa)

Foto: SarahC. / pixelio.de

 

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