Ludwig Beck zieht sich von der Börse zurück
Der Rückzug des Münchener Einzelhändlers Ludwig Beck von der Börse ist beschlossene Sache und wird noch in dieser Woche vollzogen.
Die Frankfurter Wertpapierbörse und die Börse München haben den Anträgen des Unternehmens auf Widerruf der Zulassung der Ludwig Beck-Aktien zum Handel im regulierten Markt stattgegeben, teilte die Gesellschaft am Montag in einer Pflichtmitteilung mit. Betroffen ist damit auch die Zulassung zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) in Frankfurt.
Wirksam werde das Delisting von der Börse München mit Ablauf des Handelstags am 19. August, jenes von der Frankfurter Wertpapierbörse mit Ablauf des Handelstags am 21. August. Beide Termine liegen nach dem Ende der Annahmefrist für das Pflichtangebot und Delisting-Erwerbsangebot der Bayerischen Gewerbebau AG. Anschließend könnten die Aktien nicht mehr im regulierten Markt der beiden Börsen gehandelt werden, die Zulassungsfolgepflichten entfielen, so das Unternehmen.
Die Bayerische Gewerbebau AG, hinter der der Unternehmer Alfons Doblinger steht, hatte sich im Frühsommer die Mehrheit an der Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier Aktiengesellschaft gesichert. Mitte Juni schloss der Traditionshändler vom Münchener Marienplatz eine Delisting-Vereinbarung mit der neuen Mehrheitsaktionärin. Dem Immobilienunternehmen und seinen Tochtergesellschaften waren zu diesem Zeitpunkt knapp 78,2 Prozent der Anteile zuzurechnen.
Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt.
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