Der Schweizer Uhren- und Schmuckhersteller Richemont hat seinen Umsatz im dritten Quartal dank mehrerer Zukäufe erheblich steigern können. In den drei Monaten per Ende Dezember, in die das wichtige Weihnachtsgeschäft fällt, erhöhte der Konzern die Erlöse um 25 Prozent auf knapp 3,92 Milliarden Euro, wie Compagnie Financière Richemont SA am Freitag in Genf mitteilte. Bereinigt um Übernahmen lag das Plus noch bei 6 Prozent. Die Zahlen lagen in etwa im Rahmen der Markterwartungen.

Richemont verzeichnete dabei in den meisten Regionen Wachstum, auf dem chinesischen Festland stiegen die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich. Dies konnte Rückgänge im Nahen Osten und Europa ausgleichen, hieß es. Vor allem die "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich machten dem Konzern zu schaffen: Touristen blieben fern, zudem hatten wegen der Demonstrationen an sechs aufeinanderfolgenden Samstagen Läden geschlossen. (dpa)

 

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