Der französische Luxuskonzern LVMH will nicht wie spekuliert Aktien des Übernahmeziels Tiffany am freien Markt kaufen. Hinsichtlich derartiger Marktgerüchte verwies das Unternehmen am Montag in Paris darauf, gemäß der Vereinbarung mit dem US-Juwelier aus dem November derzeit auf solche Käufe zu verzichten. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte vergangene Woche berichtet, wegen des am Markt gesunkenen Aktienkurses erwäge LVMH einen solchen Schritt, anstatt sich die Papiere nur andienen zu lassen.

LVMH hatte im November den Kauf von Tiffany beschlossen. Die Franzosen bieten 135 US-Dollar in bar je Tiffany-Aktie. Das entspricht insgesamt 16,2 Milliarden Dollar (15,1 Milliarden Euro). Ende vergangener Woche lag der Aktienkurs bei gut 125 Dollar. (dpa)

 

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