Mango steigert Halbjahresumsatz um sieben Prozent
Der spanische Bekleidungsanbieter Mango hat seinen Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 erneut gesteigert. Allerdings schwächte sich das Wachstumstempo ab.
Laut einer am Montag veröffentlichten Mitteilung belief sich der Konzernumsatz in den Monaten Januar bis Juni auf 1,85 Milliarden Euro. Damit wuchs er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent. Bereinigt um Wechselkursveränderungen legten die Erlöse um 10,7 Prozent zu. Im ersten Halbjahr des Vorjahres hatte Mango noch ein Umsatzplus von zwölf Prozent (währungsbereinigt +14 Prozent) erzielt. Im gesamten Geschäftsjahr 2025 waren die Erlöse um 13 Prozent gestiegen.
CEO Ruiz lobt „positive Entwicklung“ in einem schwierigen Umfeld
Trotz der nachlassenden Wachstumsdynamik blickt President und CEO Toni Ruiz optimistisch in die Zukunft. „Wir gehen in die Endphase unseres Strategieplans ‚4E 2024-2026‘ mit dem Ziel, bis zum Ende dieses Geschäftsjahres einen Umsatz von vier Milliarden Euro zu erreichen“, betonte er in einem Statement. „Die Resultate des ersten Halbjahres zeigen eine positive Entwicklung mit einem über dem Marktdurchschnitt liegenden Wachstum und stärken unsere Position als internationale Referenz in der Mode.“ In einem „hochkomplexen Umfeld“ mache das Unternehmen dank der fortgesetzten Expansionsbemühungen Fortschritte.
Nach Angaben von Mango entfiel ein Großteil des Umsatzes zuletzt weiterhin auf die Kategorie Damenmode. Es folgte das Menswear-Segment vor den kleineren Linien ‚Kids‘ und ‚Teen’ sowie der Home-Kollektion. 68 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftete das Unternehmen demnach in seinen Filialen, den Rest steuerte das Online-Geschäft bei. Dank zweistelliger Zuwächse erhöhte sich der E-Commerce-Anteil am Gesamtumsatz im Jahresvergleich von 31 auf 32 Prozent. Damit blieb dieser Vertriebskanal einer der wichtigsten Wachstumstreiber für Mango.
Nach Märkten aufgeschlüsselt blieb Spanien der wichtigste globale Markt für Mango und machte 23 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil bei 22 Prozent gelegen. Der wichtigste Auslandsmarkt des Unternehmens blieb Frankreich. Dahinter folgten die Türkei, Deutschland und die USA.
Mango treibt die internationale Expansion weiter voran
In der ersten Jahreshälfte tätigte das Unternehmen nach eigenen Angaben im Rahmen seines Strategieplans Investitionen in Höhe von insgesamt rund 90 Millionen Euro, die in die Erweiterung und Modernisierung der Filialen, die Stärkung der logistischen Abläufe und Kapazitäten sowie den Ausbau des Hauptsitzes flossen. So wurden seit dem Jahresbeginn 127 neue Filialen eröffnet und 37 Stores umgebaut. Insgesamt betrieb Mango am 30. Juni 2.960 Filialen in mehr als 120 Ländern.
Diese Zahl soll in Zukunft weiter erhöht werden. Allein in Frankreich plant der Bekleidungsanbieter Investitionen von 66 Millionen Euro, um bis 2028 45 neue Filialen zu eröffnen, 15 davon noch in diesem Jahr. In Italien wurde eine Vereinbarung mit Coin getroffen, die die Eröffnung von 22 Filialen bis 2028 vorsieht. In Großbritannien und der Türkei sollen bis Ende 2026 jeweils zehn neue Verkaufsstellen hinzukommen.
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