Messe Frankfurt kauft Modemessen in Afrika

Die Messe Frankfurt SA, eine Tochtergesellschaft der Messe Frankfurt, hat zwei der größten afrikanischen Textil-, Bekleidungs- und Schuhmessen übernommen: die Source Afrika sowie die ATF (International Apparel, Textile & Footwear Import Trade Exhibition). Beide Veranstaltungen wurden vom südafrikanischen Messeveranstalter LTE ausgerichtet und fanden in Kapstadt statt.

Die Source Afrika ist 2013 gegründet worden und seither ständig gewachsen. 2017 zählte die Messe über 150 Aussteller aus 17 Ländern, darunter Südafrika, Mauritius, Lesotho, Madagaskar, Kenia, Botswana, Swasiland, Uganda, Rwanda, Türkei, UAE, Hong Kong, USA, UK, Deutschland, Polen und die Schweiz. Die ATF findet im November zum 19. Mal statt. Erwartet werden mehr als 180 Aussteller aus zehn Ländern.

Diese Akquisition ergänzt das aktuelle Portfolio der Messe Frankfurt unter dem Dach „Texpertise Network“ und stärkt ihre Textilaktivitäten in Afrika. Gleichzeitig arbeitet die Messe Frankfurt iIm Oktober 2017 zum ersten Mal mit der Africa Fashion and Sourcing Week in Addis Abeba, Äthiopien, zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft werden die drei neuen Messemarken Texworld Addis Abeba, Apparel Sourcing Addis Abeba und Texprocess Addis Abeba in Afrika auf den Markt kommen.

„Wir glauben, dass die Messe Frankfurt South Africa die Ressourcen, Fähigkeiten und Erfahrungen besitzt, mit Hilfe unseres Texpertise Networks diese Events weiter zu vertiefen“, sagt Konstantin von Vieregge, Vorstandsvorsitzender der Messe Frankfurt SA. Er fügt hinzu: „Wir fühlen uns geehrt, dass LTE uns als bevorzugten Partner ausgewählt hat und freuen uns darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass wir beide Veranstaltungen auf ein neues Niveau bringen.“

William Scalco von LTE erklärt: „Der Hauptgrund für Source Africa und ATF ist es, afrikanische Bekleidung, Textilien und Schuhe und den Austausch zwischen internationalen und regionalen Käufern, Herstellern und Lieferanten zu fördern. Die Veranstaltung zielt auch darauf ab, Investitionen in die Region voranzutreiben und eine nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen innerhalb des Sektors zu gewährleisten.“

Foto: Source Africa

 

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