David Wertheimer, fünfte Generation der Chanel-Eigentümerfamilie, leitet einen Investmentfonds, der nachhaltige Praktiken für die Produktion von Kleidung, Schuhen und Accessoires ausweiten will. Laut lokalen Medien hat er mindestens zwei Unternehmen in Brasilien im Visier.

Der Wertheimer-Fonds hat eine Partnerschaft mit der brasilianischen Tochtergesellschaft der Schweizer Bank Mirabaud unterzeichnet, um Investitionen in Technologien zu prüfen, die Zuckerrohr extrahieren und in Schuhen verwendete Materialien wie Plastik und anorganischen Kautschuk ersetzen können.

„Wir haben es mit einer Reihe von Marken zu tun, die vollständig nachhaltig sind, die Zuckerrohr, wiederverwertbares Leder und anderen recycelte Materialien verwenden", sagte der Geschäftsmann in einem Interview mit der Zeitung 'Estadão'. „Wir suchen auch nach neuen Wegen des Online-Verkaufs und der Kommunikation, um Verhandlungen zu erleichtern, und wir schauen, wie die Menschen von nun an konsumieren werden", fügte der Erbe der französischen Luxusmodemarke hinzu.

Der Fonds befindet sich in einer fortgeschrittenen Finanzierungsphase, in der zirka 1,3 Milliarden Brasilianische Reais (200 Millionen Euro) eingesammelt werden sollen und soll sich auf den sogenannten "erschwinglichen Luxus" konzentrieren. In diesem Zusammenhang betonte Wertheimer: "Der neue Luxus soll nachhaltig sein. Meine Vision ist, dass Nachhaltigkeit der Schlüssel zu allen Marken ist, die in der Zukunft kommen werden".

Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.uk.

 

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