Modechef nach Gerangel mit Tierschutz-Aktivist:innen beurlaubt
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit Tierschutz-Aktivist:innen während einer Modenschau bei der New York Fashion Week ist der Chef eines US-Modeverbands beurlaubt worden. Der Vorfall werde „sehr ernst genommen“ und nun umfassend untersucht, teilte der Modeverband Council of Fashion Designers of America (CFDA) mit, der die Fashion Week mitorganisiert und dessen Chef Steven Kolb seit 2011 ist. Kolb selbst entschuldigte sich via Instagram. Er habe „unangemessen reagiert“.
Zu der Auseinandersetzung sei es bei der Schau des Modelabels Cos gekommen, berichteten US-Medien übereinstimmend. Aktivist:innen der Tierschutzorganisation Peta hätten sich Zutritt zum Laufsteg verschafft und dort gegen angebliche Tierquälerei bei der Gewinnung von Schafswolle protestiert. Kolb habe daraufhin eingegriffen und sich mit mindestens zwei Aktivist:innen körperliche Auseinandersetzungen geliefert. Unter anderem habe er einer Aktivistin den Mund zugehalten.
Die New York Fashion Week bringt jedes Jahr im Frühjahr und Herbst tausende Labels, Designer, Models, Stars und Mode-Interessierte in der Millionenmetropole zusammen.
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