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Modeindustrie: Anstieg der Aktienkurse nach Waffenstillstand zwischen USA und Iran

Nach dem hoffnungsvollen bilateralen Waffenstillstandzwischen den Regierungen der Vereinigten Staaten und des Iran herrscht Optimismus an den Märkten. Die Vereinbarung wurde am Mittwochmorgen geschlossen. Es handelt sich um ein Abkommen für die kommenden zwei Wochen. Es basiert auf offenen Verhandlungen für eine „endgültige“ und „langfristige“ Friedensvereinbarung. In diesem Zeitraum wird auch eine „sichere Durchfahrt“ durch die Straße von Hormus garantiert.

Angesichts dieser ermutigenden Aussichten ließen die Reaktionen der Märkte nicht lange auf sich warten. Der Wert der Aktien großer europäischer börsennotierter Unternehmen schoss in die Höhe. Dieser Wertzuwachs ist im Laufe des Tages fast durchgängig zu beobachten. Eine Ausnahme bilden lediglich die Energieunternehmen. Sie notieren aufgrund eines Wertverlusts ihrer Aktien im Minus. Dies steht im Zusammenhang mit den sinkenden Öl- und Gaspreisen, die eine Folge der „Garantien“ für die Öffnung der Straße von Hormus sind.

In der Modeindustrie ist die Entwicklung völlig entgegengesetzt zu der des 2. März. Dieser Tag folgte auf die Angriffe der Armeen der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran am 28. Februar. Die großen europäischen börsennotierten Modeunternehmen erleben insgesamt einen sehr positiven Handelstag. Der Optimismus der Märkte gegenüber der Branche ist weitaus größer als die Befürchtungen nach jenem letzten Samstag im Februar.

Die Kursgewinne sind deutlich höher als die damaligen Verluste. Damals folgten mehrere Tage mit Wertverlusten für die Aktien der großen europäischen Modekonzerne. Die Branche war von der jüngsten Krise im Nahen Osten auf dreifache Weise betroffen: Erstens führte eine Unterbrechung der Wertschöpfungsketten zu Lieferverzögerungen, zweitens stiegen die Kosten für Importe und Produktionsprozesse und drrittens war aufgrund der Unsicherheit bereits ein Konsumrückgang bei den Verbraucher:innen spürbar.

Europäische Mode an der Börse im Plus

Nachdem ein Großteil dieser Unsicherheiten nun ausgeräumt ist, ist die Börsenentwicklung der großen europäischen Modeunternehmen mehr als positiv. Dies zeigte sich bereits bei der Eröffnung der Handelssitzung am Mittwochmorgen. Nach der Bestätigung des zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, der Verhandlungen über ein langfristiges Friedensabkommen und der Öffnung der Straße von Hormus schossen die Aktien der großen Modeunternehmen in die Höhe. Die Wertsteigerungen lagen zwischen plus 2,71 und plus 8,22 Prozent.

Börsenentwicklung der wichtigsten europäischen Modeunternehmen zu Beginn der Sitzung am 8. April 2026

  • Burberry, 1.069,80 - 1.157,80 Pence (plus 8,22 Prozent)
  • Inditex, 50,18 - 54,24 Euro (plus 8,09 Prozent)
  • Richemont, 140,50 - 150,85 Schweizer Franken (plus 7,36 Prozent)
  • LVMH, 466,85 - 498,25 Euro (plus 6,72 Prozent)
  • Kering, 257,75 - 275,00 Euro (plus 6,69 Prozent)
  • Hermès, 1.648,50 - 1.747,50 Euro (plus sechs Prozent)
  • Adidas, 130,85 - 138,65 Euro (plus 5,96 Prozent)
  • Salvatore Ferragamo, 7,35 - 7,76 Euro (plus 5,57 Prozent)
  • Zalando, 20,50 - 21,63 Euro (plus 5,51 Prozent)
  • Puma, 22,29 - 23,50 Euro (plus 5,42 Prozent)
  • Puig, 17,16 - 17,79 Euro (plus 3,67 Prozent)
  • H&M, 171,25 - 175,90 Schwedische Kronen (plus 2,71 Prozent)

An den Enden dieses Spektrums standen heute Morgen bei Börseneröffnung die britische Gruppe Burberry (plus 8,22 Prozent) an der Spitze und der schwedische Modegigant H&M Group (plus 2,71 Prozent) am Ende. Von da an entwickelten sich die Unternehmen unterschiedlich. Die Aktien von Burberry verloren etwas an Kraft und notieren aktuell bei 1.143 Pence, verglichen mit dem Schlusskurs von 1.069,80 am vergangenen Dienstag (plus 6,84 Prozent). Die Aktien von H&M hingegen erhielten einen Auftrieb und notieren nun bei 176,75 Schwedischen Kronen, gegenüber 171,25 bei Handelsschluss der vorigen Sitzung (plus 3,21 Prozent).

Weitere aktuelle Entwicklungen: Die Aktien des französischen multinationalen Konzerns LVMH notieren derzeit bei 500,70 Euro (plus 7,25 Prozent), die von Kering bei 275 Euro (plus 6,69 Prozent) und die von Hermès bei 1.781 Euro (plus acht Prozent). Was die beiden großen spanischen börsennotierten Unternehmen betrifft, so notieren die Aktien von Inditex, dem Eigentümer von Zara und anderen Ketten wie Bershka, Stradivarius und Massimo Dutti, aktuell bei 53,18 Euro (plus 5,97 Prozent).

Zusammenfassung
  • Der Optimismus kehrt nach dem Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran an die Märkte zurück, was die Aktien der wichtigsten europäischen Modeunternehmen in die Höhe treibt.
  • Große europäische Modeunternehmen wie Burberry, Inditex und LVMH verzeichneten einen deutlichen Wertzuwachs ihrer Aktien, der die Verluste der vergangenen Wochen ausgleicht.
  • Die europäische Modeindustrie wurde von der Krise im Nahen Osten hart getroffen, mit Unterbrechungen in der Lieferkette, höheren Kosten und der Gefahr eines Konsumrückgangs.

Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-Tools aus dem Niederländischen übersetzt.

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