Nach mehrmonatiger Sanierung hat die Mode-Handelskette AWG ihr Insolvenzverfahren abgeschlossen. Im Verlauf des in Eigenverwaltung geführten Verfahrens wurden 47 der knapp 300 Filialen geschlossen und rund 300 Arbeitsplätze gestrichen, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Zum 1. Juli sei das Verfahren beendet worden. «Für jeden Mitarbeiter, den wir entlassen mussten, tut es mir persönlich sehr leid», wurde Geschäftsführer Albrecht Maier zitiert. Rund 2400 Arbeitsplätze blieben den Angaben zufolge erhalten.

Die deutschlandweit vertretene Modekette hatte Ende Januar den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Grund für diesen Schritt war laut Unternehmensangaben der warme Herbst und das dadurch missglückte Geschäftsjahr 2018. (DPA)

 

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