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Modekette Gerry Weber baut Arbeitsplätze ab

Von DPA

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Die Modekette Gerry Weber plant angesichts schwacher Geschäfte den Abbau von Arbeitsplätzen und schließt dabei auch Kündigungen nicht aus. Wie Vorstandschef Ralf Weber im Gespräch mit dem "Manager Magazin" sagte, solle die Zahl von aktuell 7000 Beschäftigten sinken. Dafür werde das Unternehmen aus Halle in Westfalen etwa auslaufende Verträge nicht verlängern und offene Stellen nicht wieder besetzen. Zum Ausmaß des Abbaus machte Weber keine Angaben, massive Einschnitte werde es aber nicht geben, sagte der Manager dem Blatt. Der Preiskampf auf dem Bekleidungsmarkt und fehlende Kunden hatten der Modekette zuletzt zugesetzt. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/15 war der operative Gewinn um 26,8 Prozent auf 36,2 Millionen Euro eingebrochen.

Eine Firmensprecherin sagte auf Anfrage, das Unternehmen wolle weiter expandieren, dabei das eingeschlagene Expansionstempo in Deutschland aber "etwas drosseln". Ein besonderer Fokus werde darauf liegen, das Potenzial aus der Übernahme des Modeanbieters Hallhuber zu heben. (DPA).

Gerrry Weber