Der Modekonzern Gerry Weber kann seinen Abwärtstrend bisher nicht stoppen. Im bis Ende Januar laufenden ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 brach der Gewinn um fast 90 Prozent auf 1,2 Millionen Euro ein, wie die Gesellschaft am Mittwoch in Halle/Westfalen mitteilte. Angesichts der Konkurrenz neuer preisaggressiver Anbieter sowie der Internet-Versender hatte der Konzern erst vor wenigen Wochen ein drastisches Sparprogramm angekündigt, dem jede zehnte Stelle zum Opfer fallen wird. Der Umsatz im ersten Quartal stieg zwar um 11 Prozent auf 213,7 Millionen Euro, das lag aber nur an der neuen Tochter Hallhuber. Sonst wären die Erlöse deutlich geschrumpft.

Das operative Ergebnis (Ebitda) ging um 40 Prozent auf 14,5 Millionen Euro zurück. Konzernchef Ralf Weber bestätigte die Prognose für 2016, wonach Umsatz und Gewinn zurückgehen dürften. Das Sparprogramm sei "mit Hochdruck" eingeleitet worden, Ergebnisse sollen regelmäßig präsentiert werden, hieß es. (DPA)

 

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