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Moncler Group steigert Jahresumsatz um ein Prozent

Der italienische Modekonzern Moncler Group konnte im Geschäftsjahr 2025 dank Zuwächsen bei den beiden Marken Moncler und Stone Island ein kleines Umsatzplus erzielen. Der Gewinn verfehlte allerdings das Vorjahresniveau. Das geht aus einem Geschäftsbericht hervor, den die Dachgesellschaft Moncler SpA am Donnerstagabend veröffentlichte.

Demnach erreichte der Konzernumsatz im vergangenen Jahr eine Höhe von 3,13 Milliarden Euro. Damit übertraf er das Niveau von 2024 trotz schwieriger Rahmenbedingungen um ein Prozent. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Erlöse um drei Prozent. Im vierten Quartal konnte die Unternehmensgruppe ihr Wachstumstempo dabei deutlich erhöhen: Währungsbereinigt wurde der Umsatz im Zeitraum von Oktober bis Dezember um sieben Prozent gesteigert.

Die Marken Moncler und Stone Island erzielen Umsatzzuwächse

Der Jahresumsatz der Kernmarke Moncler wuchs um ein Prozent (währungsbereinigt +3 Prozent) auf 2,72 Milliarden Euro. Positiv entwickelte sich die Nachfrage in Asien mit einem Umsatzplus von drei Prozent (währungsbereinigt +7 Prozent) auf 1,42 Milliarden Euro sowie in Amerika, wo die Erlöse um drei Prozent (währungsbereinigt +5 Prozent) auf 391,1 Millionen Euro zulegten. In der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Asien umfasst, ging der Umsatz des Labels hingegen um vier Prozent (währungsbereinigt -3 Prozent) auf 913,8 Millionen Euro zurück.

Die Marke Stone Island steigerte ihre Erlöse um zwei Prozent (währungsbereinigt +4 Prozent) auf 411,2 Millionen Euro. Sie profitierte dabei von kräftigen Zuwächsen in Asien (+11 Prozent, währungsbereinigt +16 Prozent), während der Umsatz in EMEA stagnierte und in Amerika um fünf Prozent (währungsbereinigt -2 Prozent) sank.

In den Monaten vor dem Jahreswechsel konnte Stone Island noch einmal kräftig Fahrt aufnehmen und dank zweistelliger Zuwächse in allen Marktregionen ein währungsbereinigtes Plus von 16 Prozent erzielen.

Der Nettogewinn geht geringfügig zurück

Der Konzern konnte seine Bruttomarge im Vergleich zum Vorjahr mit 78,1 Prozent konstant halten. Allerdings ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nicht zuletzt aufgrund höherer Vertriebskosten um 0,3 Prozent auf 913,4 Millionen Euro zurück. Der Nettogewinn sank um zwei Prozent auf 626,7 Millionen Euro.


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