Motsi Mabuse wird Botschafterin von Cotton made in Africa

Die Tänzerin und TV-Persönlichkeit Motsi Mabuse engagiert sich ab sofort als Botschafterin für die Initiative Cotton made in Africa (CmiA). Dies gab die Initiative am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

„Mit Motsi Mabuse haben wir eine Powerfrau gewonnen, die den starken Frauen in Afrika eine Stimme in der Öffentlichkeit gibt. Wir freuen uns mit ihr gemeinsam zwei Welten noch enger miteinander zu verbinden - die Welt der Baumwollbäuerinnen auf der einen und die Welt der Konsumentinnen auf der anderen Seite“, freute sich Tina Stridde, CmiA-Geschäftsführerin.

Als Botschafterin wird sich die gebürtige Südafrikanerin für Baumwollbauern in Afrika engagieren und allem die Frauen im Baumwollanbau unterstützen und ihnen eine starke Stimme in der Öffentlichkeit verleihen, da sie auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit eine Schlüsselrolle im Baumwollanbau spielen. Als größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika fördert CmiA durch Frauenkooperativen die Baumwollbäuerinnen und stärkt so ihre Rolle in der Gesellschaft. Darüber hinaus unterstützt die Initiative Projekte, die den Alltag der Frauen erleichtern sollen. Schulungen sensibilisieren die Dorfgemeinschaften beim Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.

Motsi Mabuse wird Botschafterin von Cotton made in Africa

„Mit meinem Engagement für Cotton made in Africa möchte ich auf die starken Persönlichkeiten in Afrika aufmerksam machen, die am Anfang der Modeindustrie stehen. Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, gerade die Baumwollbäuerinnen darin zu unterstützen, sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen. Statt Spendengeldern setzt Cotton made in Africa auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und arbeitet auf Augenhöhe mit den Baumwollbauern und -bäuerinnen zusammen – eine großartige Initiative, der ich mich mit Begeisterung anschließe“, kommentierte Mabuse.

„Ich stand bereits früh in meinem Leben auf eigenen Beinen. Meine Mutter war mir diesbezüglich immer ein Vorbild. Ein solches Vorbild möchte ich nun auch für andere Frauen sein. Mit Cotton made in Africa kann ich darauf aufmerksam machen, dass die Lebensqualität der gesamten Familie verbessert werden kann, wenn man Baumwollbäuerinnen in Afrika fördert, sie schult und ihnen ein eigenes Einkommen ermöglicht. Deshalb werde ich mich mit CmiA dafür einsetzen, die Stellung der Frau weiter zu stärken und freue mich bereits auf meine erste Reise zu den Baumwollbäuerinnen in Afrika“, fügte Mabuse hinzu.

Die 37-Jährige wurde in einem kleinen Dorf in der südafrikanischen Provinz geboren und wuchs dort auf, bevor sie im Alter von 18 Jahren nach Deutschland zog. Heute ist Mabuse eine erfolgreiche Profitänzerin, Jurorin mehrerer TV-Formate und Besitzerin eines eigenen Tanzstudios. Als neues Gesicht von Cotton made in Africa möchte sie ihrer Heimat, der sie sich nach wie vor eng verbunden fühlt, langfristig etwas zurückgeben.

Fotos: Tina Stridde und Motsi Mabuse / Motsi Mabuse - Copyright Annegret Hultsch für CmiA