Mud Jeans meldet Insolvenz an: „Wir hoffen, dass dies nicht das letzte Kapitel ist“
Die niederländische zirkuläre Denim-Marke Mud Jeans hat Insolvenz angemeldet. Das teilte der Chief Executive Officer (CEO) Dion Vijgeboom heute in einem Beitrag auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn mit. Vijgeboom schreibt, dass das Unternehmen den Antrag selbst gestellt hat, da die Schuldenlast zu schwer wog. Er ist seit Januar CEO des Unternehmens.
„Heute ist einer der schwierigsten Tage in der Geschichte von Mud Jeans“, schreibt das Unternehmen. Laut der Erklärung hat sich das Team in den letzten Monaten bemüht, eine nachhaltige Zukunft für das Unternehmen zu sichern. Die finanzielle Last der Altschulden erwies sich letztendlich als zu groß. „Dies ist nicht das Ende, für das wir gekämpft haben“, so Mud Jeans.
Hoffnung auf einen Neustart
Trotz der Insolvenz hofft das Unternehmen auf den Fortbestand der Marke. „Mud Jeans ist mehr als ein Unternehmen. Es ist eine Idee, eine Gemeinschaft und ein Entwurf dafür, wie die Zukunft der Mode aussehen kann“, schreibt das Unternehmen. „Wir hoffen wirklich, dass diese Insolvenz nicht das letzte Kapitel ist. Wir sehen sie lieber als den Beginn eines neuen Kapitels.“
In der Erklärung dankt das Unternehmen den Mitarbeiter:innen, Kund:innen, Einzelhändler:innen, Lieferant:innen, Investor:innen und Partner:innen für ihre Unterstützung. Mud Jeans sei stolz auf die Rolle, die es in den letzten Jahren in der zirkulären Modeindustrie gespielt hat.
Die Marke wurde 2012 gegründet. Sie erlangte internationale Bekanntheit durch ihren Fokus auf zirkulären Denim. Mud Jeans war eine der ersten Marken, die in großem Umfang recycelte Baumwolle verwendete. Die Marke führte auch ein Leasingkonzept für Jeans ein. Zudem bot sie Reparatur- und Rücknahmeprogramme an, um die Produkte länger im Kreislauf zu halten.
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