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Mytheresa setzt Wachstum im neuen Geschäftsjahr fort

Von Ole Spötter

11. Nov. 2021

Business

Mytheresa Men Store in München | Foto: Mytheresa

Der E-Commerce-Anbieter Mytheresa setzt seinen Erfolgskurs auch im neuen Geschäftsjahr 2022 fort.

Das in Aschheim bei München ansässige Unternehmen konnte den Bruttowarenwert im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29,7 Prozent auf 163,9 Millionen Euro steigern. Der Nettoumsatz wuchs um 24,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 157,8 Millionen Euro. Besonders in den USA wurde ein Nettoumsatzwachstum von 48,7 Prozent erzielt. Mytheresa ist in allen geografischen Regionen gewachsen, teilte der Onlinehändler am Donnerstag mit.

Der Nettogewinn belief sich auf 8,2 Millionen Euro. Im ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres waren es noch 5,4 Millionen Euro. Auch beim bereinigten Betriebsergebnis konnte Mytheresa mit 11,8 Millionen Euro einen Sprung machen. In den Monaten Juli bis September des Geschäftsjahres 2021 lag dieses noch bei 8,4 Millionen Euro.

„Wir sind mit unseren Ergebnissen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2022 äußerst zufrieden”, sagte Mytheresa-CEO Michael Kliger. „Wir sehen das als Bestätigung unserer einzigartigen und herausragenden Positionierung gegenüber unseren Kunden und Kundinnen sowie unseren Markenpartnern auf globaler Ebene, wie auch unserer erstklassigen operativen Umsetzung.”

Mytheresa arbeitete für exklusive Kollektionen und Pre-Launches mit Luxusmarken wie Saint Laurent, Gucci, Tom Ford und Chloé zusammen und hat physische Events mit Givenchy und Tod’s abgehalten.

Mytheresa hebt Umsatzprognose an

Für das gesamte Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2022 endet, geht Mytheresa von einem Bruttowarenwert zwischen 750 und 770 Millionen Euro aus, was einem Wachstum von 22 bis 25 Prozent entspricht. Der Kundenstamm soll dabei auf 820.000 bis 845.000 aktive Kunden vergrößert werden. Beim Nettoumsatz rechnet der Onlinehändler mit einem Betrag zwischen 700 und 720 Millionen Euro.

„Die Veränderung des Kundenverhaltens hin zu digitalen Angeboten hat sich durch die Pandemie in den letzten Monaten signifikant beschleunigt”, so Kliger weiter. „Wir sind der festen Überzeugung, dass sich dieser Trend auch nach der Pandemie fortsetzen und wahrscheinlich zu den starken Marktwachstumsraten zurückkehren wird, die wir vor der Pandemie gesehen haben.”