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Nach Kollaboration mit Bad Bunny: Warum der Aktienkurs der Zara-Mutter Inditex neue Höchststände erreichte

Eine Woche lang sorgte Zara – die Hauptmarke des spanischen Textilkonzerns Inditex – weltweit für Schlagzeilen. Grund dafür war die aufsehenerregende Zusammenarbeit mit Sänger Bad Bunny beim Super Bowl. Immerhin wurde der puerto-ricanische Künstler zum „wirkungsvollsten Popstar“ in der Geschichte des Sportereignisses .

Es stellte sich die Frage, inwieweit dieser Einfluss von den Investor:innen und dem Markt bewertet wurde. Ein kleiner Spoiler: Trotz anfänglicher Skepsis kam die Zusammenarbeit gut an.

Als Ausgangspunkt für diese Analyse der Börsenentwicklung der Inditex-Aktien dient der 6. Januar. An diesem Tag erreichte der Kurs einen neuen Meilenstein. Er durchbrach erstmals die Marke von 57 Euro und erreichten ein neues Allzeithoch von 57,18 Euro. Diese Marke wurde am folgenden Tag erneut übertroffen, als der Kurs auf 57,74 Euro stieg.

Es schien, als ob die Aktien des spanischen Modegiganten Tag für Tag neue Höchststände erreichen würden. Diese Blase platzte jedoch nach der jüngsten Bewertung durch die US-amerikanische Investmentbank Morgan Stanley, die am 14. Januar bekannt wurde. An diesem Tag schlossen die Inditex-Aktien mit einem Minus von 1,51 Prozent bei 56,26 Euro.

Der Rückgang an diesem Tag war nicht nur vorübergehend. Er leitete einen Abwärtstrend ein, der am 29. Januar seinen Tiefpunkt erreichte, als die Inditex-Aktien auf 53,82 Euro pro Aktie fielen. Von diesem Wert aus erholten sie sich jedoch in nur 15 Tagen wieder und erreichten neue Höchststände.

Neues Allzeithoch: Inditex erreicht 58 Euro pro Aktie

Ein entscheidender Wendepunkt war der deutliche Aufwärtsimpuls der Inditex-Aktien am 4. Februar. An diesem Tag stiegen die Aktien des spanischen Modekonzerns um 3,36 Prozent. Der Kurs kletterte von 54,76 Euro am Vortag auf 56,60 Euro pro Aktie.

Dieser beachtliche Wertzuwachs ereignete sich am selben Tag, an dem Inditex nach Börsenschluss die spanische Börsenaufsicht Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV) über den Start eines neues Aktienrückkaufprogramms im Volumen von bis zu 180 Millionen Euro informierte.

Nach der Veröffentlichung dieser Nachricht schossen die Inditex-Aktien am folgenden Tag, dem 5. Februar, auf neue historische Höchststände. Sie erreichten einen Wert von 58,14 Euro pro Aktie. Allerdings der Kurs jedoch schnell wieder und schloss den Tag bei 56,70 Euro. Das war nur ein Plus von 0,18 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs von 56,60 Euro am 4. Februar.

Neuer Anstieg auf Höchststände: Der „Bad-Bunny-Effekt“

Abgesehen von diesem „kollateralen Höchststand“ von 58,14 Euro am 5. Februar erreichten die Inditex-Aktien nach der in der Vorwoche erfolgten Ankündigung des Rückkaufprogramms einen Tiefpunkt. Am 6. Februar fielen die Aktien auf 55,68 Euro, schlossen den Tag aber mit einem Anstieg von 0,78 Prozent bei 57,14 Euro. Damit erreichten sie wieder einen Schlusskurs über 57 Euro, was seit dem 13. Januar nicht mehr der Fall gewesen war. Seinerzeit hatte er bei 57,12 Euro gelegen.

Auf dieser Basis begann für die Inditex-Aktien die Handelswoche, die medial und wirtschaftlich vom „Bad-Bunny-Effekt“ geprägt war. Zunächst schien es, als würde sich dieser Einfluss nicht im Aktienkurs widerspiegeln. Die Aktie eröffnete am Montag bei 57,08 Euro und fiel dann auf 56,54 Euro. Am Ende des Tages schloss sie jedoch mit einem Plus von 0,49 Prozent bei 57,42 Euro.

Von diesem Wert aus begann ein erneuter Anstieg auf neue Höchststände. Am 10. Februar stieg der Kurs auf 57,90 Euro. Nach einigen Schwankungen stieg er am 12. Februar um 0,81 Prozent zu und schloss bei 57,46 Euro.

Ein Blick auf die Gesamtentwicklung der Aktien von Inditex in dieser Woche zeigt, dass ihr Wert um 0,56 Prozent stieg – von 57,14 Euro am 6. Februar auf 57,46 Euro am vergangenen Donnerstag. Dieser Prozentsatz mag gering erscheinen, aber er sichert die jüngsten nachhaltigen Höchststände von Inditex. Mit Ausnahme des 10. Februar, als die Aktien bei 56,94 Euro schlossen, hat sich der Kurs seit vergangenem Freitag bei Handelsschluss konstant über 57 Euro gehalten.

Knapp 200.000 Aktien zurückgekauft

Neben den Aktienkursen hat Inditex eine aktuelle Information zu dem am 4. Februar angekündigten Aktienrückkaufprogramm veröffentlicht. Der Konzern gab den Erwerb von knapp 200.000 Aktien bekannt. Diese Aktien wurden am 5. und 6. Februar zu Preisen zwischen 55,78 Euro und 57,92 Euro pro Aktie erworben.

Konkret hat das Unternehmen laut einer Mitteilung im Rahmen des angekündigten im Rahmen des Rückkaufprogramms insgesamt 199.000 Aktien am Markt erworben. Am 5. Februar waren es 107.000 Aktien erworben. Davon wurden 72.194 Kaufaufträge an der Madrider Börse zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 56,85 Euro ausgeführt. Die restlichen 34.806 Aktien wurden an der Euronext zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 56,81 Euro gekauft. Am 6. Februar wurden 92.000 Aktien erworben, 60.130 davon an der Madrider Börse zu einem Durchschnittspreis von 56,59 Euro und 31.870 an der Euronext zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 56,52 Euro.

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