Nachdem sich das britische Luxusmodehaus Burberry im September letzten Jahres gegen Echtpelz entschied, sagt es jetzt Plastik den Kampf an: Bis 2025 will das Luxuslabel alle unnötigen Plastikverpackungen eliminieren, um umweltbewusster zu werden, so seine Verpflichtung in der Frühjahrsausgabe 2019 des Umweltberichts „New Plastics Economy Global Commitment“, der von der Ellen MacArthur Foundation zusammengestellt wurde.

Demzufolge hat Burberry seinen Plastik-Fußabdruck zusammengestellt, der aus 200 Tonnen pro Jahr besteht, und eine entsprechende Roadmap aufgestellt, die den Plastikverbrauch bis 2025 regeln beziehungsweise ab dann eliminieren soll. So sollen etwa 20 Tonnen Plastik durch die Einsparung der Plastiklaminierung an Einkaufstüten vermieden werden beziehungsweise 9 Tonnen durch den Verzicht auf die Plastikumhüllungen von Kleidungsstücken.

Auch Plastikkleiderbügeln geht es an den Kragen: Noch in diesem Jahr soll ein Programm gestartet werden, das Bügel von Händlern in Großbritannien zurücknimmt, die dann innerhalb der Lieferkette wiederverwendet werden können. Bis Ende des Jahres sollen dann für Kleiderbügel nur noch kompostierbare Modelle verwendet werden.

Bis 2025 soll sämtliches Verpackungsmaterial wiederverwertbar, recycelbar oder biologisch abbaubar werden. Das will die Luxusmarke dadurch erreichen, dass regendichte Einkaufstaschen aus mindestens 30 Prozent Ökoplastik bestehen und bis Ende 2019 kompostierbar sein müssen.

Insgesamt haben sich 150 Unternehmen aus verschiedenen Branchen laut dem Bericht dazu verpflichtet, ihre Plastikverpackungen zu reduzieren, darunter unter den Bekleidungsunternehmen H&M, Inditex, Marks and Spencer, Selfridges, Stella McCartney, Superdry, Target und Walmart.

 

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