Nach Rekordquartal: Crocs hebt Jahresprognosen an
Das US-amerikanische Schuhanbieter Crocs, Inc. hat das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen. Das lag vor allem an Zuwächsen bei der Kernmarke Crocs, deren Quartalsumsatz erstmals die Milliarden-Dollar-Grenze übertraf.
In den Monaten April bis Juni erreichte der Konzernumsatz eine Höhe von 1,18 Milliarden US-Dollar (1,03 Milliarden Euro). Das entsprach einer Steigerung um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bereinigt um Wechselkursveränderungen wuchsen die Erlöse um 2,0 Prozent.
Im eigenen Einzelhandel stieg der Umsatz um 12,0 Prozent (währungsbereinigt +11,3 Prozent), im Großhandelsgeschäft ging er hingegen um 7,2 Prozent (währungsbereinigt -7,6 Prozent) zurück.
Die Erlöse der Marke Crocs erhöhten sich um 4,3 Prozent (währungsbereinigt +3,7 Prozent) auf rund 1,0 Milliarden US-Dollar. Das Label Heydude musste einen Umsatzrückgang um 5,7 Prozent (währungsbereinigt -5,8 Prozent) auf 179 Millionen US-Dollar hinnehmen.
Obwohl die Bruttomarge von 61,7 auf 59,4 Prozent zurückging, erzielte der Konzern einen Betriebsgewinn von 285,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte er aufgrund hoher Wertberichtigungen bei Heydude einen operativen Verlust von 427,5 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Der Nettogewinn belief sich auf 204,9 Millionen US-Dollar (178,5 Millionen Euro), nachdem im ersten Quartal des Vorjahres ein entsprechender Fehlbetrag von 492,3 Millionen US-Dollar verbucht worden war. Der um Sondereffekte bereinigte verwässerte Gewinn pro Aktie stieg um 7,6 Prozent auf 4,55 US-Dollar.
Angesichts der unerwartet positiven Entwicklung im abgelaufenen Quartal hob das Management seine Prognosen für das Gesamtjahr an. Es rechnet nun mit einem Umsatzwachstum um etwa ein bis zwei Prozent, nachdem zuvor eine Entwicklung zwischen -1 und +1 Prozent erwartet worden war. Dabei schätzt der Konzern die Entwicklung beider Konzernmarken im Jahresverlauf nun zuversichtlicher ein als zuvor. Das Ziel für den um Sondereffekte bereinigten verwässerten Gewinn pro Aktie, das bislang zwischen 13,20 und 13,75 US-Dollar gelegen hatte, wurde auf 13,70 bis 14,00 US-Dollar erhöht.
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