Es war ein herber Schlag für den US-amerikanischen Sportartikelkonzern Nike: Im September wurde bekannt, dass die drei renommierten Schuhdesigner Denis Dekovic, Marc Dolce und Mark Miner zum Konkurrenten Adidas gewechselt waren. Für den sollen sie ab 2015 ein neues Designzentrum in Brooklyn leiten. Nun hat Nike seine drei ehemaligen Angestellten vor einem Gericht in Oregon verklagt. Der Konzern fordert von ihnen unter anderem Schadenersatz in Höhe von mindestens zehn Millionen US-Dollar.

Laut der Klageschrift, die im Internet einsehbar ist, wirft Nike den Designern vor, gegen ihre Arbeitsverträge verstoßen zu haben. So hätten sie bereits mit Adidas verhandelt, als sie noch bei Nike beschäftigt waren, und damit gegen eine vertraglich festgeschriebene Wettbewerbsverbotsklausel verstoßen. Außerdem hätten sie Unterlagen über geplante Produktinnovationen, Geschäftsstrategien und Marketingmaßnahmen kopiert und dem Konkurrenten zukommen lassen.

Die Beklagten wiesen die Vorwürfe inzwischen in einer gemeinsamen Stellungnahme zurück: Sie seien entweder „falsch“ oder „irreführende Halbwahrheiten“.

 

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